Mit dem 91:71 ist den Regnitztal Baskets (3.) in der 2. Regionalliga Nord ein deutlicher Sieg über die Dresden Titans II (7.) gelungen. Die Basketballer des TTL Bamberg (4.) landeten einen knappen 89:88-Auswärtserfolg bei den Gotha Rockets II (9.) und bleiben somit im Osten der Republik ungeschlagen.
Regnitztal Baskets -
Dresden Titans II 91:71
Die Titans erwischten den besseren Start und gingen mit 5:2 in Führung. Dies sollte jedoch die einzige Führung der Gäste bleiben. Nachdem sich die Regnitztaler Youngster gefunden hatten, wurde schnell klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Bereits zum Ende des ersten Viertels war beim 26:11 eine kleine Vorentscheidung gefallen. Der zweite Abschnitt gestaltete sich etwas ausgeglichener, zur Halbzeit führten die Regnitztaler mit 48:29. Das gleiche Bild im dritten Viertel: Regnitztal spielte konzentriert in der Offensive und ging mit dem in diesem Spiel höchsten Vorsprung (79:48) in den letzten Abschnitt. In der Offensive taten sich Nils Haßfurther mit 25, davon sieben Dreier, und Moritz Sanders mit 21 Punkten hervor. Sämtliche Jungs um Kapitän Marc Kunz trugen sich in einer überlegen geführten Partie in die Werferliste ein. Im letzten Viertel wurde den Gästen aus Sachsen noch etwas Ergebniskosmetik gewährt. Die Regnitztal Baskets verbuchten ihren 14. Sieg in dieser Saison und haben jetzt die besten Voraussetzungen, den dritten Tabellenplatz zu halten.
Regnitztal Baskets: Haßfurther (25/7 Dreier), Sanders (21/3), Wolf (11), Ngom (10), Rothbarth (10), Mandana (8/1), Ueberall (4), Kunz (2)
Gotha Rockets II -
TTL Bamberg II 88:89

Auch im letzten Auswärtsspiel blieb die junge Bamberger TTL-Mannschaft siegreich. In Gotha entwickelte sich ein hoch intensives und temporeiches Spiel. Mit einer Presse über das gesamte Spielfeld wollten die Gäste ihre Spielweise durchsetzen und die Heimmannschaft zu Fehlern zwingen. Immer wieder verzeichneten die Oberfranken Ballgewinne, ließen aber auch einfachste Chancen liegen. Das Spiel wogte hin und her, blieb nahezu ausgeglichen. Duckarm und Cheledinas hielten den TTL im Spiel, sodass man mit drei Punkten Rückstand (41:44) in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel ließ der TTL wieder viele Chancen liege, sodass Gotha davonzuziehen schien. Bei einem Rückstand von elf Punkten sahen die Thüringer wie der sichere Sieger aus. Doch jetzt ging ein Ruck durch das Team und jeder stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Der in der Offensive und auch in der Defensive überragende Felix Loch übernahm zusammen mit Reichmann und Cheledinas Verantwortung. Gotha wurde nervös, jeder verteidigte und reboundete aufopferungsvoll bis zum Sieg, den Weiß an der Freiwuflinie sicherstellte. "Dieses Spiel zeigte die Entwicklung, die wir seit dem Sommer zusammen machen. Keiner gibt auf und wir schaffen es immer häufiger, taktische Vorgaben umzusetzen", sagte TTL-Trainer Rainer Wolfschmitt. red
TTL Basketball Bamberg: Cheledinas (25), Loch (17), Reichmann (16), Schmitt (9), Uysal (9), Duckarm (6), Hubatschek (4), Hager (2), Weiß (1), Fischer, Müller