Obwohl der Winter im Januar mit eisigen Temperaturen kam, reagierte der Arbeitsmarkt unbeeindruckt mit einem jahrestypischen, jedoch geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit als in den Vorjahren. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im vergangenen Monat von 3,1 Prozent auf 3,8 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 4,0 Prozent. Das teilt die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg in ihrem aktuellen Bericht mit.
Beim Stellenmarkt fiel die Winterpause heuer aus. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg bekam von den Betrieben im Januar 1553 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Das sind über ein Viertel (+26,3 Prozent) beziehungsweise 323 Angebote mehr als letztes Jahr.
In der Europastadt Coburg ist der Winter auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im ersten Monat des neuen Jahres um 142 (+13,1 Prozent) auf 1222. Der Anstieg fiel um 20,2 Prozent geringer aus als im Januar 2016. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 114 Personen oder 8,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verloren 13,2 Prozent weniger Menschen ihre Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 5,4 Prozent (Vorjahr 6,0 Prozent).
Auch im Coburger Land stieg die Arbeitslosigkeit zum Jahresauftakt witterungsbedingt deutlich an. Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Januar um 244 (+15,5 Prozent) auf 1822 zu. Der Anstieg fiel jedoch um 28,9 Prozent schwächer aus als im Januar 2016.
Im Vorjahresvergleich waren es 174 Erwerbslose oder 8,7 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 Prozent (Vorjahr 4,0 Prozent). red