Zunächst bis Ende 2018 ist Mathias Tuffentsammer als pädagogischer Qualitätsbegleiter (PQB) des Landratsamtes in 30 Kindertageseinrichtungen des Landkreises Haßberge tätig. Ziel ist es laut einer Mitteilung aus dem Landratsamt, die Qualität der eigenen pädagogischen Arbeit fortlaufend zu verbessern.
Im kommenden Jahr steht auf landespolitischer Ebene die endgültige Entscheidung an, inwieweit der Modellversuch ab 2019 als festes Angebot für alle interessierten Kitas in Bayern ausgerollt wird. PQB wird vom Baye-rischen Arbeitsministerium zu 90 Prozent gefördert und vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München fachlich und wissenschaftlich begleitet.
Die ersten Ergebnisse der Evaluation zum Modellversuch sind sehr positiv. Dies bestätigen den Angaben zufolge auch fünf für diese Zwischenbilanz zufällig ausgewählte Leitungen aus Ebern, Geusfeld, Lendershausen, Wonfurt und Zeil. Alle Kita-Leitungen heben hervor, dass die pädagogische Qualitätsbegleitung den Blick für das gesamte Team auf die Feinheiten der pädagogischen Arbeit richtet. "Durch die regelmäßige Zusammenarbeit werden dem Team viele Prozesse erst bewusst und man erkennt Entwicklungsschritte", so Birgit Brückner vom Kindergartens in Wonfurt. Anja Schmitt vom Kindergarten in Geusfeld meint: "Man geht zufriedener an die Aufgaben, da man weiß, was wichtig ist, und das zuerst bearbeitet." Susanne Schmid aud Zeil wünscht sich "eine weiterhin vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit mit unserem Qualitätsbegleiter".
Mathias Tuffentsammer macht als PQB bisher die Erfahrung, dass sich die Teams während der Begleitprozesse noch bewusster werden, welche Dinge ihnen in der pädagogischen Arbeit besonders wichtig sind und wie sie diese am besten umsetzen können. Die Fachkräfte setzen, wie er sagt, immer an den Bedürfnissen der Kinder an, auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern sei allen besonders wichtig. red