Kreis Haßberge — Die unterfränkische Polizei rechnet auch dieses Jahr in der Nacht zum 1. Mai (Freitag) und am Feiertag selbst mit einem regen Einsatzgeschehen. Sie warnt vor Randale.

Brauchtum und Alkohol

Übermäßiger Alkoholkonsum und falsch ausgelegter Brauchtum sind oft der Grund, warum die Einsatzkräfte vermehrt anrücken müssen. Dies haben die vergangenen Jahre immer wieder gezeigt, wie die Polizei mitteilte. Was das Brauchtum anbelangt, will die Polizei kein Spielverderber sein. Wer jedoch zum Beispiel mutwillig fremdes Eigentum beschädigt beziehungsweise entwendet oder einen bereits aufgestellten Maibaum absägt und dadurch andere in Gefahr bringt, macht sich strafbar.
Derartige Aktionen überschreiten die Grenze von kleineren Scherzen, werden seitens der Polizei nicht geduldet und deshalb konsequent verfolgt. Letztes Jahr hatte die unterfränkische Polizei allein an diesem Tag von 19 bis 6 Uhr 272 Einsätze in Unterfranken zu bewältigen. 53 Einsätze davon dürften im Zusammenhang mit der Walpurgisnacht gestanden haben.

Vorsicht im Straßenverkehr

Da an dem Tag auch mit größeren Personengruppen zu rechnen ist, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, sollten alle Verkehrsteilnehmer besondere Vorsicht walten lassen. Trotz der Feierlust sollte man sich der Folgen von übertriebenem Alkoholgenuss bewusst sein, mahnt die Polizei. red