Eigentlich kehren Anfang Januar die ehrenamtlichen Helfer des Johanniter-Weihnachtstruckers von der Verteilung der Pakete in den Zielländern zurück. Doch dieses Jahr war alles anders.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurden die Pakete mit Speditionen nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und in die Ukraine gebracht. Dort wurden sie von den bewährten Partnern der Johanniter an Hilfsbedürftige verteilt. "Natürlich gelten in den Zielländern auch Kontaktbeschränkungen, viele der Bedürftigen zählen zu Risikogruppen", so Projektleiter Ulrich Kraus. "Aber unsere Partner haben mit Mund-Nasen-Schutz und guter Planung Wege gefunden, um die Hilfe zu den Menschen zu bringen."

Auch Projekte in Deutschland erhielten dieses Jahr Pakete des Weihnachtstruckers. Ein großer Teil ging an die Tafeln in Deutschland. Insgesamt wurden 49 404 Pakete an den Sammelstellen abgegeben und 8317 virtuell gepackt.

Große Solidarität

"Wir alle freuen uns so sehr, dass auch in diesem schwierigen Jahr die Solidarität für andere nicht verloren gegangen ist", sagt Kraus. Die Päckchen beinhalteten Lebensmittel und Hygieneartikel. Für viele Menschen bedeutet der Inhalt dringend benötigte Hilfe für ihren Alltag. red