Obristfeld — Bei einer Begehung im Ortsteil Obristfeld informierte sich der CSU-Ortsverband Redwitz über Probleme oder Anliegen der Bürger.
Auch das Gebäude der freiwilligen Feuerwehr besichtigte die Gruppe. Die frühere Milchannahmestelle wurde vor einiger Zeit umfunktioniert. Neben der kleinen Halle für den Anhänger mit Tragkraftspritze befindet sich der Raum mit den Spinden für die Umkleide der Feuerwehrleute. Die Kreisbrandinspektion habe bemängelt, dass die Räumlichkeiten sehr beengt seien. Zudem werde es immer schwieriger, eine Zugmaschine für den Anhänger zu organisieren. Aus diesem Grund müsse man sich zusammen mit der Feuerwehr in den nächsten Jahren Gedanken über dieses Problem machen, so Bürgermeister Mrosek. Nachdem bekannt geworden war, dass die Gehwege in der Luitpoldstraße von der Einmündung Röthenstraße bis zum Hag sanierungsbedürftig seien, wurde von der Bauverwaltung ein Kostenangebot eingeholt. Es handelt sich hier um etliche Stolperstellen, da die Bitumenschicht Risse vorweise. Der Gemeinderat habe die Arbeiten in Auftrag gegeben.
Bedenken gab es bei der Begehung im vergangenen Jahr bei einem Anwesen Am Hag bezüglich der Verletzungsgefahr, da die Einzäunung zum Gehweg hin nur aus Stacheldraht bestand. Weiterhin wurde in der Bürgerversammlung beanstandet, dass der Grundstücksbesitzer sein Dachwasser mittels Rinne auf die Straße leite. Nach einem Gespräch seien die Missstände behoben, erfuhren die Teilnehmer.
Ein Straßenhinweisschild zur Luitpoldstraße hin wäre zugewachsen und nicht mehr erkennbar, sagte eine Anwohnerin. Man kam überein, dass dieses Schild erst im Herbst freigeschnitten wird. Um das Verkehrsschild wächst eine Kletterrose, die in der Blüte steht. Gemeinsam ging es nun hoch zum Bolzplatz, wo alljährlich von der Feuerwehr das Johannisfeuer abgehalten wird. Am Flurbereinigungsweg hatte Rudi Trenkwald in Eigenleistung die Ambrosius-Kapelle errichtet.
Der Weg der Gruppe führte zur Kirche und der nebenstehenden ehemaligen Schule, deren Untergeschoss als Kulturraum von den Ortsvereinen genutzt wird. Hier besteht der Wunsch der Vereine, den Raum mit einer neuen Heizung, einem Ausschank, Toiletten und einer größeren Küche neu zu gestalten. Man kam bei der letzten Besprechung überein, dass sich die Vereine Gedanken über die Art und Weise des Umbaus, insbesondere der Beteiligung der Vereinsmitglieder bezüglich der Arbeitseinsätze und der allgemeinen Ausstattung, machen sollten. Eine vorläufige Planung hatten Harry Daumann (Gartenfreunde) und Thomas Pfaff (Feuerwehr) dem Gemeinderat vorgestellt. Auf Antrag wird sich der Gemeinderat in einer Bauausschusssitzung im September nach Ablauf der Kirchweih erneut mit der Thematik befassen. Für den Gemeindehaushalt sind vorläufig 50 000 Euro für das Projekt eingestellt.
Die gemauerte Einfriedung unterhalb der Treppe zum Kulturraum am Ebnether Weg war aufgefroren und dadurch beschädigt. Der Bauausschuss hatte beschlossen, diese erneuern zu lassen. Die Arbeiten sind von einer einheimischen Firma zur Zufriedenheit aller durchgeführt worden.
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Obristfeld hatte die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für die Sanierung an der St.-Nikolaus-Kirche und dem angebauten Turm bereits im Jahr 2012 erhalten. Die damals geschätzten Kosten betrugen rund 61 000 Euro, informierte der Bürgermeister. Es stellte sich nun heraus, dass sich die Gesamtkosten, insbesondere wegen Arbeiten am Glockenturm, auf nahezu 160 000 Euro erhöhen werden. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen, die Gemeinde hat auf Antrag einen Zuschuss zu der Maßnahme gegeben. che