christiane reuther

Bald öffnen wieder bayernweit viele Gartenbesitzer zum "Tag der offenen Gartentür" ihre gepflegten Gärten. Die Gartenbesitzer haben ganzjährig Arbeit und Sorgfalt in ihre privaten Anlagen investiert und gewähren nun Zugang zu ihren grünen Oasen. Im Landkreis Haßberge ist die Gemeinde Knetzgau im Gemeindeteil Oberschwappach Veranstalter für den "Tag der offenen Gartentür". Dieser findet traditionell am letzten Sonntag im Juni, also am 26. Juni, statt, und zwar von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
"Die Planungen sind schon voll im Gange", erklärte der Kreisfachberater für Gartenbau, Guntram Ulsamer, im Gespräch mit unserer Zeitung. Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) erinnerte an erste Sondierungsgespräche, die im Dezember 2014 mit den Oberschwappacher Vereinen und mit dem Schlosspächter stattfanden.Bald hatten sich Arbeitsgruppen gebildet rund um das Hauptthema "Gärten". Im Herbst 2015 machte man sich an die Gartenakquise. Es fanden Informationsveranstaltungen und eine Bürgerversammlung statt, um Besitzer von Gärten für die Veranstaltung zu gewinnen. Im April gab es erste Planungen.


Schloss im Mittelpunkt

"Jetzt ist es soweit", freuen sich Bürgermeister und Gartenfachberater. Beide machen sich gemeinsam stark, um die Wichtigkeit von naturnahen Gärten für die Ökologie hervorzuheben. "Die Natur braucht Raum", betont Stefan Paulus. Anregungen kann man sich beim "Tag der offenen Gartentür" holen. Das Schloss Oberschwappach, einst prächtiges Sommerschloss der Ebracher Äbte, bildet den Mittelpunkt für den "Tag der offenen Gartentür". Das kleine Winzerdorf am Fuße des Steigerwalds präsentiert rund um das Barockschloss eine bunte Mischung aus Wohn- und Nutzgärten. Ein Schwerpunktthema beschäftigt sich mit Küchen- und Wildkräutern im Schlosspark und am Dorfplatz.
Aussteller rund um das Thema "Garten" bringen sich genauso ein wie die heimischen Betriebe, Winzer und Heckenwirtschaften. Ein Wassertretbecken, ein Weinpavillon sowie ein Weinlehrpfad und Kräutergärten bieten landschaftliche Reize.