Der in Hildburghausen geborene Dieter Kurth (58) spielte in der Saison 1984/85 für BSG Motor Suhl in der DDR-Oberliga, der damals höchsten Spielklasse des DDR-Fußball-Verbandes. Der Trainer des SC Sylvia Ebersdorf bringt jede Menge Erfahrung mit, kennt den höherklassigen Amateurfußball aus dem Effeff und strebt mit seinen "Schwarz-Weißen" die "Play-offs" an.

Zu Suhler Zeiten war er einer der Garanten für den erfolgreichen Kampf um den Aufstieg in die Oberliga. Von den ausgetragenen 30 Punkt- und Aufstiegsrundenspielen bestritt der 1,74 Meter große offensive Mittelfeldspieler in der Saison 1993/84 stolze 28 Begegnungen und gehörte mit seinen zehn Treffern zu den drei torgefährlichsten Spielern der Suhler.

Wir haben uns vor dem ersten Landesliga-Spiel bei FT Schweinfurt mit dem Ebersdorfer Trainer, der in Gompertshausen lebt, unterhalten.

Herr Kurth, nach acht Monaten Pause hatten Sie rund sechs Wochen Zeit für die Saisonvorbereitung. Wie sind Sie mit der Vorbereitung auf die neue Saison zufrieden?

Dieter Kurth: Insgesamt sind wir nach so langer Pause mit der Vorbereitung auf die neue Saison zufrieden. Wir haben vor allem natürlich an der Fitness gearbeitet, wobei ich lobend sagen muss, dass unsere Jungs während der Pause nicht gänzlich untätig waren.

Wie lief die Integration der Neuzugänge?

Unsere Neuzugänge haben wir sehr schnell integriert. Sie werden uns definitiv verstärken.

Wer bildet nach dem Ausfall von Omar Rahmani die Innenverteidigung?

Wir haben mehrere Optionen und können auf bestimmte Situationen reagieren, falls Spieler ausfallen sollten.

Sie haben neben jungen Leuten auch erfahrene Kicker im Team. Wer bildet die Achse im Team, wer ist Führungsspieler?

Natürlich sind unsere erfahrenen Spieler wichtig, um der Mannschaft die Stabilität und Führung zu geben. Tobi Dalke, Jakob Engelmann, Maxi Tranziska, Christopher Autsch, Andi Böhnlein, Basti Pöche oder Tayfun Özdemir haben zum Beispiel schon höherklassig gespielt und müssen mit ihrer Erfahrung vorneweg gehen.

Sehen Sie Ihr Team nach einer so langen Pause für die neuen Aufgaben gewappnet?

Wir freuen uns natürlich sehr auf die neue Liga und die endlich beginnende Runde. Wir werden versuchen, uns schnell in der Landesliga einzugewöhnen und gehen mit einem gewissen Respekt an die Aufgaben. Wir sind Aufsteiger und wollen uns natürlich erst einmal etablieren.

Die Fragen stellte Jürgen Vorndran