Der LBV Coburg setzt sich seit vielen Jahrzehnten für mehr Naturschutz und Artenvielfalt im Landkreis ein. Um neue Mitglieder und Aktive zu gewinnen, ist eine Gruppe junger Menschen seit dieser Woche im Coburger Land für den gemeinnützigen Naturschutzverband unterwegs.

Neben der Vogelauffangstation in Neu-Neershof und der Fledermausauffangstation in Ahorn führt der LBV Coburg verschiedene Projekte zum Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen durch. Die LBV-Kreisgruppe betreut außerdem über 200 Hektar wertvoller Schutzgebiete, die durch Pacht oder Kauf langfristig für den Naturschutz gesichert wurden. "Unsere Expertinnen und Experten geben ihr Wissen bei vielzähligen kostenlosen Naturveranstaltungen an naturinteressierte Menschen weiter. Mit unseren Kindergruppen setzen wir uns als gemeinnütziger Verband auch für den Naturschutz-Nachwuchs ein", berichtet Frank Reißenweber, langjähriger Vorsitzender des LBV Coburg. Seit diesem Jahr gibt es auch eine LBV-Hochschulgruppe, in der sich Studierende der Hochschule Coburg für den Naturschutz engagieren. Um diese wichtige, gemeinnützige Arbeit weiterhin zu sichern, benötigt der LBV Coburg ehrenamtliche und finanzielle Unterstützung.

"Wir hoffen auf die Unterstützung der Coburger, wenn der Naturschutz an der Haustür klingelt, und bitten darum, auch im Bekannten- und Verwandtenkreis von der Aktion zu erzählen", sagt Frank Reißenweber. "Die jungen Menschen und Studierenden leisten hier einen wertvollen Beitrag für den Naturschutz in der Region, indem sie über das Engagement des LBV in Coburg informieren", sagt der Vorsitzende des LBV Coburg weiter. Die jungen Naturbotschafter nehmen keine Bargeldspenden entgegen und sind deutlich am T-Shirt mit LBV-Logo zu erkennen. Außerdem tragen sie einen Mitarbeiterausweis mit sich, tragen Mund-Nasenschutz und beachten die aktuell geltenden Hygiene-Richtlinien. red