Im Laufe des Montags hat sich auch die unterfränkische Polizei an der ersten bundesweiten Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht beteiligt. Das Fazit falle durchweg positiv aus, so die Polizei. Verstöße hätten nur in wenigen Fällen beanstandet werden müssen.

Die Kontrollen in Unterfranken hätten schwerpunktmäßig im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs, an stark frequentierten Plätzen sowie in Landkreisen mit besonders hohen Inzidenzwerten stattgefunden. Dazu gehörten aktuell die Landkreise Main-Spessart und Haßberge. Knapp 250 Beamten der unterfränkischen Polizei seien an der Kontrollaktion beteiligt gewesen.

In insgesamt 118 Fällen seien Verstöße beanstandet worden, weil die Mund-Nase-Bedeckung entweder nicht oder nicht vorschriftsmäßig getragen wurde. Im einzelnen seien am Bayerischen Untermain 51 Fälle registriert worden. Gegen die Betroffenen würden Verwarnungsgelder verhängt oder Bußgeldverfahren eingeleitet. In Mainfranken habe die Zahl der Beanstandungen bei 39 und im Bereich Main-Rhön bei 28 gelegen.

Wegen der aktuell hohen Infektionszahlen werde die unterfränkische Polizei die Einhaltung der Maskenpflicht auch weiterhin kontrollieren, heißt es in einer Pressemeldung. Ziel der Kontrollen sei stets der Schutz der Bevölkerung vor Ansteckung. Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung sei eine wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. pol