"Gefällt es euch?", fragt Bürgermeister Robert Hümmer, worauf 15 Mädchen und Jungs mit einem begeisterten Ja antworten. Mit einem Kostenaufwand von rund 60 000 Euro hat die Gemeinde Altenkunstadt die Mäusegruppe der Kathi-Baur-Kindertagesstätte saniert.
Mit den Kindern und vielen Gästen wurde der Gruppenraum seiner Bestimmung übergeben. Von einer "rundum gelungenen Maßnahme" sprachen die Festredner.
Angeregt wurde die Renovierung durch das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) der Caritas in Lichtenfels, dem die Kommune 2004 die Betriebsträgerschaft für ihre beiden Kindergärten übertragen hatte. "Der Gemeinderat hat daraufhin beschlossen, jedes Jahr eine Gruppe der 1972 eingeweihten Kathi-Baur-Kita zu sanieren", berichtete Hümmer.
Bei den Arbeiten, die sechs Wochen dauerten, wurde der Raum auch mit neuen Tischen, Stühlen und Schränken ausgestattet. Die Wände erhielten einen frischen Anstrich, der Boden einen neuen Belag. Teilweise musste der Estrich erneuert werden. "Die Sanierung hat sich gelohnt. Der Raum sieht jetzt viel freundlicher aus", fasste Hümmer zusammen.
"Ich freue mich, dass mein Appell hinsichtlich einer Sanierung bei den Verantwortlichen im Rathaus gefruchtet hat", erklärte HPZ-Gesamtleiterin Maria Wiehle. Nachdem die Wendeltreppe zur Empore entfernt und das Spielhaus versetzt worden sei, hätten die Kinder jetzt viel mehr Platz zum Spielen. Außerdem sei der Raum nun wesentlich heller.


Positive Veränderung

"60 000 Euro sind eine immense Summe. Umso mehr freue ich mich, dass der Elternbeirat die Maßnahme finanziell unterstützt", betonte Wiehle. "Der Raum hat sich sehr zum Positiven verändert. Die Kinder fühlen sich jetzt viel wohler", stellte Regina Fiedler fest, die die Grüße des Elternbeirats übermittelte. Während der Sanierung waren die "Mäuse" in den Turnraum ausgewichen.