Zum gleichen Thema: Herr Abgeordneter Michelbach bedauerte, dass die Fördermittel für den Ausbau vom Weichengereuth verfallen, wenn keine Lösung gefunden wird. Die kann ich anbieten. Ich war 1984 während meiner Ausbildung im U-Bahn Tunnel der U2 in Nürnberg und konnte zusehen, wie sich die Fräslafetten durch den Untergrund bohrten. Und das, obwohl darüber der Verkehr lief und die Gebäude standen. Die Situation in der Coburger Südzufahrt an der Itzbrücke ließe eine Einschleifung der vier Fahrspuren in Richtung Schützenteich zu. Ein Stück weiter kommt die Hangkante, in die sich je eine Tunneleinfahrt sauber einbringen lässt. Dann könnte man zwei Tunnelröhren bis zur Hangkante vor der Frankenbrücke durchbohren und die Fahrbahnen verbinden. Dazu braucht man eine zweite Frankenbrücke im Süden für die Ab- und Auffahrten Richtung Ahorn und Anliegerstraßen und Auf- und Abfahrten an der Frankenbrücke.

Der nötige Bauraum ist nach der Itzbrücke vorhanden oder kann durch Erdbewegungen und Stützmauern hergestellt werden. Der Vorteil der Tunnellösung ist, dass der Weichengereuth praktisch unberührt bleibt, bis auf Anfang und Ende. Für die Stadt fallen fast keine Aufwendungen an, der Bereich würde von Verkehr und Lärm und Abgasen deutlich entlastet und die Wohnqualität der Anlieger enorm verbessert. Alle planerischen Arbeiten und Genehmigungen würden durch das Straßenbauamt ausgeführt. Also wenn das kein Win-win-Angebot ist.

Harald Reißenweber

Untersiemau