Eine neue Idee, die sich nach Worten der städtischen Jugendarbeiterinnen, Johanna Full und Annalina Hofmann, in Nachbarzentren findet, ist das Projekt "Lego-Rampe". Ein buntes Muster aus zusammengesteckten Lego-Steinen auf einem stabilen Rampenunterbau soll Rollator-Benutzern und Rollstuhlfahrern signalisieren: "Hier kommt auch ihr rein."

Die Rampe, jederzeit wegzunehmen oder hinzulegen, soll durch ihr auffälliges Outfit zum barrierefreien Besuch eines Geschäftes animieren, kann aber auch im eigenen Hause oder in Geschäften und öffentlichen Gebäuden über kleinere Hürden hinweghelfen, wie zum Beispiel Absätze oder Türschwellen. Dazu legten Full und Hofmann einen Zeitplan auf, wie sie vorgehen wollen.

Mittelschüler sollen Plakate als Werbung für die Rampen malen, Grundschüler bemalen die Spendenboxen für die Spenden, die ab dem 1. Mai gesammelt werden. In den Herbstferien wollen die Initiatorinnen und ihre Helfer mit dem Bau der Lego-Rampen beginnen und in den Weihnachtsferien weitere Exponate herstellen. Das Ordnungs- und Bauamt sind informiert, ein Elternbrief ergeht an die Kitas. Für SuBBH-Sprecherin Bianca Volkert eine "gute Idee" mit der sich der gesamte Senioren- und Behindertenbeirat einverstanden zeigte.

Zum Projekt Bahnhofstraßen-Sanierung gab Stadtbaumeister Detlef Mohr Auskunft. Bis etwa Mitte des Jahres fertiggestellt, könnte noch eine Leitungsverlegung im "Langen Graben" folgen, die etwas länger dauert. "Was vorher da war, kommt aber auch wieder", beantwortete Mohr die Anfrage eines Beiratsmitglieds. Das heißt, die 20 Kilometer-pro-Stunden-Beschränkung für die Bahnhofstraße wird wieder eingeführt, der Fahrradweg kommt noch.

Ein Handlauf vom Durchgang der Alten Volksschule zum Parkplatz ist derzeit nicht möglich. Eine Rampe als Einfahrt in der Alten Schule von Gauaschach ist jedoch in Arbeit, die Türverbreiterung ließ das Denkmal-Pflegeamt nicht zu. Gerald Zehe berichtete von Automaten in Westheim, die Rollstuhlfahrer behindern. Auch die Aushänge der Stadt sind Rollstuhl- und Rollatorfahrern nicht zugänglich. Zudem gebe es keinen barrierefreien Raum für Versammlungen im Stadtteil. Der Bürgermeister will einen Ortstermin anberaumen und die Machbarkeit prüfen lassen.

Wolf-Dieter Bogner schlug Verbesserungen für Versehrte und Senioren im Hallenbad vor. Hier wären Handläufe beim Einstieg in die Becken und auch an den Haupteingängen eine Erleichterung. Bianca Volkert beantragte eine Begehung mit dem Leiter der Stadtwerke.