Erlangen-Höchstadt — Zur Entwicklung der Flüchtlingssituation und zu den aktuellen Beschlüssen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene haben der Kreisvorsitzende der CSU Erlangen-Höchstadt, Parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller, MdB, und seine Stellvertreter, Landtagsabgeordneter Walter Nussel und Landrat Alexander Tritthart, eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben.
Darin heißt es, dass die Gremien der CSU Erlangen-Höchstadt sich in den vergangenen Wochen wiederholt mit der Entwicklung der Flüchtlingssituation im Landkreis und darüber hinaus befasst hätten. Dabei sei die Sorge vor einer unkontrollierbaren Verschärfung der Lage wegen des nahenden Winters und des unverminderten Zustroms weiterer Flüchtlinge deutlich geworden. Eine solche weitere Verschärfung der Situation würde die Kommunalverwaltungen, die Sicherheitskräfte und Hilfsdienste vor größte Herausforderungen stellen, aber vor allem auch die Möglichkeiten der "bewundernswerten ehrenamtlichen Hilfeleistung" an ihre Grenzen bringen, befürchten die drei CSUler.


Zuwanderung begrenzen

Vor diesem Hintergrund begrüße man die Beschlüsse, die in den letzten Tagen in diesem Zusammenhang gefasst wurden. Eine Begrenzung der Zuwanderung nach strengen rechtsstaatlichen Maßstäben sei die Voraussetzung dafür, dass die Integration derer, die dauerhaft in Deutschland bleiben, auch gelingen kann. Gleichzeitig müssten die Bemühungen zu einer fairen Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Deutschlands und innerhalb der EU verstärkt werden.
Das Beispiel des Landkreises Erlangen-Höchstadt zeige, dass in der nach wie vor schwierigen Situation vor allem gemeinsames und abgestimmtes Handeln aller politischen Ebenen, der Verwaltung und gesellschaftlicher Kräfte gefragt ist. red