Geldzählmaschine Dem Königsberger Bautechniker Ludwig Eiffländer gelang 1927 kurzzeitig ein Coup, dessen Dreistigkeit einige deutsche Zeitungen mit dem "Hauptmann von Köpenick" verglichen. Der 21-Jährige narrte dabei die Stadt Königsberg, die dortige Sparkasse und auch die "Deutsche Reichsbank". Eine ganze Woche lang war das "junge Genie" Tagesgespräch. Er hatte verkündet, eine Geldzählmaschine sowohl für Papier- als auch für Hartgeld erfunden zu haben, die zusätzlich Falschgeld erkennen konnte.

Summen Die Zeitungen berichteten, dass ihm die Reichsbank 1,6 Millionen Mark für die Lizenz geboten habe. Und auch aus Amerika soll eine gigantische Millionensumme in Aussicht gestellt worden sein. Auch kolportierte er Pläne, eine Aktiengesellschaft mit 12,5 Millionen Mark zu gründen, die seine Patente im In- und Ausland vermarkten sollte.