Kriegsdenkmäler waren oft Orte der Kriegsverherrlichung und "Heldenverehrung". Der Umgang damit und die Feierlichkeiten an ihrem Ort haben sich verändert. Welche Bedeutungen vermitteln sie heute? Im Rahmen der Vorträge zum 1000-jährigen Jubiläum von St. Stephan rückt auch das Kriegsdenkmal in den Fokus der Betrachtungen. Am Montag, 2. November, um 19 Uhr laden die Evangelische Erwachsenenbildung, die Kirchengemeinde St. Stephan und der Historische Verein zum Vortrag "Kriegsdenkmäler als Bedeutungsräume - eine Einordnung des Kriegerdenkmals in Sankt Stephan in Bamberg" in den Stephanshof, Stephansplatz 5, Bamberg ein. Die Referentin Sophie Stackmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte wird den Umgang mit den teils ungeliebten Denkmälern ansprechen. Der Vortrag verfolgt die Institutionalisierung der Kriegerdenkmäler als Orte der nationalen Selbstvergewisserung im Verlauf des 19. Jahrhunderts wie auch die anschließende sich radikalisierende Instrumentalisierung nach dem Ersten Weltkrieg und im Nationalsozialismus. Anmeldung bei der Evangelischen Erwachsenenbildung per E-Mail unter info@eeb-bamberg.de ist wegen begrenzter Platzzahl erforderlich. Eintritt frei, Spenden erbeten. red