Guter Umgang mit dem Geld der Gläubigen ist nach den Worten von Bischof Franz Jung auch eine geistliche Aufgabe. Das hat der Bischof bei der konstituierenden Sitzung des Diözesansteuerausschusses des Bistums Würzburg am Dienstag im Würzburger Burkardushaus betont. Das Gremium stehe für die konsequente Trennung von Verwaltung und Aufsicht im Bistum Würzburg, sagte er. Die Amtsperiode des Gremiums dauert bis 31. Dezember 2025.

Kraft Amtes gehören Bischof Jung sowie der Bischöfliche Finanzdirektor Sven Kunkel zu dem Gremium. Gewähltes weltliches Mitglied ist auch Dieter Köpf aus Zeil. Er ist in Zeil als Kirchenpfleger tätig, wirkt als Stadtrat und arbeitet hauptberuflich in der staatlichen Finanzverwaltung (Finanzamt).

Der Diözesansteuerausschuss entscheidet unter der Einbindung des Konsultorenkollegiums (Domkapitel) über den Diözesanhaushalt und prüft die Jahresrechnung der Diözese Würzburg. Er sichert einen verantwortungsvollen Umgang mit den Geldern, die Kirchensteuerzahler dem Bistum zur Verfügung stellen, damit diese möglichst vielen Menschen zugutekommen.

Der Bischof machte deutlich, es sei darauf zu achten, ethisch und nachhaltig zu investieren. Angesichts der Coronakrise mit dem damit verbundenen Einbruch der Kirchensteuereinnahmen sei es zentral, sich über die strategischen Ziele zu verständigen, sagte Bischof Jung. pow