"Die Tür bleibt offen" lautet das Motto der katholischen St.-Georgs-Pfarrei Höchstadt angesichts des Lockdown. Bei der Präsentation der dritten Krippenszene, die trotz des heuer entfallenden Höchstadter Krippenweges in der Stadtpfarrkirche zu besichtigen ist, betonte Stadtpfarrer Kilian Kemmer die Notwendigkeit von offenen Türen während der Pandemie.

"Die Zurückweisung der hochschwangeren Maria und ihres Bräutigams Josef im Rahmen der Herbergsuche in Bethlehem führte zur Geburt Jesu in einem Stall vor den Toren der Stadt." Diesen Umstand vor 2000 Jahren deutet das Pastoralteam der Pfarrei für die Krisenzeit in zweierlei Hinsicht.

Gelegenheit zum Gebet

Zum einen sollen die Menschen von heute wissen, dass die Tür der Kirche offen bleibt. So wird wie bereits zur Zeit des ersten Lockdowns die Kirche täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet bleiben und es wird an allen Sonn- und Feiertagen (außer erster Weihnachtsfeiertag und Neujahr) von 11.30 bis 18 Uhr Anbetung der Eucharistie zum stillen und persönlichen Gebet angeboten. Alle Gottesdienste dürfen auch an den Werktagen unter ergänzten Bedingungen des Infektionsschutzes stattfinden. In der geöffneten Kirche finden sich auch das "Trostpflaster" der Pfarrei als kleiner Mutmacher und andere religiöse Schriften zum Mitnehmen.

Zum anderen steht das Seelsorgeteam für Gespräche zur Verfügung. Am Samstag von 9 bis 12 Uhr werden Priester, Diakon und Pastoralreferentin am Marktplatz anzutreffen sein, und am Samstagnachmittag um 16 Uhr ist Beichtgelegenheit sowie Möglichkeit zur Aussprache in der Stadtpfarrkirche.

Unter Beachtung der verschärften Infektionsschutzmaßnahmen werden laut Pressemitteilung im Pfarramt auch die Weihnachtsfeiertage vorbereitet, deren Hauptgottesdienste an Heilig Abend unter freiem Himmel stattfinden. red