Tierrettungen kommen bei der Feuerwehr ja häufiger vor, doch war es dieses Mal nicht die berühmte "Katze auf Baum", sondern ein Tier, welches eher selten mitten in einer Stadt anzutreffen ist.


Ein Exot auf dem Rathausplatz

Mit der durchaus gefährlich klingenden Einsatzmeldung "eine Krabbe im Angriffsmodus" machte sich die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges der Erlanger Feuerwehr am Freitag auf den Weg zum Rathausplatz. Vor Ort trafen sie auf eine verirrte Chinesische Wollhandkrabbe, die ihrem Namen entsprechend durch einen dichten Haarpelz an den Scheren zu erkennen ist.
"Trotz der enormen Gefährdung durch die bereits erwähnten, sehr furchteinflößenden Scheren gelang es unserer Mannschaft unter Einsatz ihres Lebens, das verängstigte Tier in Gewahrsam zu nehmen", schreibt Markus König von der Stadt Erlangen im Pressebericht.
Da das Tier zum Verzehr geeignet ist, konnte es leider nicht in einem Fachgeschäft für Meerwasseraquaristik untergebracht werden. "Aber keine Angst," so König weiter, "die Krabbe ist anschließend nicht im Kochtopf der diensthabenden Wachabteilung gelandet, sondern wurde wohlbehalten ins Erlanger Tierheim überführt."
Dort kümmert man sich nun liebevoll um "Sebastian die Krabbe". red