Die Kapelle Heilige Familie hat sich zu einem beliebten Rückzugsort entwickelt, in dem viele Menschen bei einem kurzen Gebet innehalten. Dieses Resümee konnten die Kapellenvereinsmitglieder zufrieden ziehen.
Wie Vorsitzende Ingrid Kohles berichtete, fanden im vergangenen Jahr neben der Maiandacht mit der Segnung der Josefsfigur auch drei Messen in der Kapelle statt. Die Kapellenkerwa am zweiten Sonntag im Juni wurde zünftig gefeiert. Auch nach dem Festgottesdienst zum Patrozinium im Dezember folgten viele Besucher der Einladung zum Nachmittagskaffee im Feuerwehrhaus. Seit der Einweihung im Juni 2010 hat sich die Kapelle zu einer beliebten Andachtsstation für mehrere Wallfahrergruppen entwickelt. Im vergangenen Jahr machten die Kupferberger Radwallfahrer auf ihrem Weg nach Vierzehnheiligen bereits im sechsten Jahr in Folge Station hier. Die Trieber Wallfahrer machen auf dem Weg nach Marienweiher auch schon seit ein paar Jahren zum Beten hier Halt, und im letzten Jahr brachte erstmals eine Wallfahrergruppe aus den Kulmbacher Pfarrgemeinden, die nach Vierzehnheiligen radelte, ihre Gebetsanliegen in der Kapelle Hl. Familie dar, berichtete die Vorsitzende. Dazu kommt noch die Mainrother Kinderwallfahrt, die seit ein paar Jahren über den Eltschig und am Pfarrwald entlang nach Mainklein pilgert.
"Unsere Kapelle steht allen offen, und wir freuen uns sehr, dass sie so gut angenommen wird", sagte Ingrid Kohles und bat an dieser Stelle Pater Rufus Witt, ein herzliches "Vergelt's Gott" an seine Mitbrüder weiterzugeben, dass der Vorstand immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins finde.
Der Kassenbericht von Gerti Spindler zeigte geordnete Finanzen auf, das Protokoll verlas Pia Reinhardt. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, für die Generalsanierung der Mainrother Pfarrkirche 500 Euro zu spenden. "Wir sind heute noch dankbar, für jede Unterstützung, die uns während des Umbaus unserer Kapelle zuteil wurde. Jetzt sind wir selbst in der Lage, zu helfen, denn wir haben gut gewirtschaftet und dann tun wir das auch", war die einhellige Meinung aller Anwesenden.
Im Ausblick wies die Vorsitzende darauf hin, dass am 1. Mai eine Andacht geplant ist. koh