Kommandant Christian Hempfling blickte bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Die Wehr wurde zu drei Einsätzen gerufen, der Dienstplan sah zwölf praktische Übungen und eine theoretische Schulung vor. Es wurde eine gemeinsame Übung mit den Nachbarwehren aus Burgstall und Rotheul gehalten und bei den Großübungen der Marktgemeinde Mitwitz war man auch vertreten.

Als einen der wohl spektakulärsten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr Kaltenbrunn bezeichnete der Kommandant einen schweren Verkehrsunfall mit einem Lkw und einem Bus. Da dieser Einsatz für viele Beteiligte hohe psychische Belastung nach sich zog, wurde eine Einsatznachbesprechung gehalten. Sie hat bei der Verarbeitung der schlimmen Bilder gut geholfen.

Josef Höhn und Julian Lindlein wurden in die aktive Wehr übernommen. Aktuell zählt die Feuerwehr Kaltenbrunn 36 Aktive, davon drei Jugendfeuerwehrler.

Beförderungen

Uschi Hempfling, Petra Schneider, Katrin Schneider, Katja Schneider, Luisa Riedel, Felix Kostka, Georg Mäusbacher und Sven Pülz wurden aufgrund ihres Einsatzes für die aktive Wehr und ihrer langjährigen Erfahrung zu Oberfeuerwehrfrauen bzw. -männern befördert. Das Abzeichen für zehnjährige aktive Dienstzeit erhielt Petra Schneider.

Auf die Arbeit der Jugendfeuerwehr ging Jugendwart Moritz Kostka ein, der bei der Verbandsversammlung der Jugendfeuerwehren des Landkreises Kronach zum Inspektionsjugendwart für den Inspektionsbereich II gewählt wurde. Stolz berichtete er vom Erfolg seiner Jugendgruppe beim Kreisleistungsmarsch und bei der Jugendolympiade. Außerdem wurde die Deutsche Jugendleistungsspange abgelegt, das höchste und schwerste Abzeichen in der Jugendfeuerwehr. Wichtig sei es, ständig neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen, um auch weiterhin die aktive Wehr mit gut ausgebildeten Kräften versorgen zu können.

Von einem guten Miteinander sprach auch Vorsitzender Helmut Nentwich in seinem Bericht. Mit Veranstaltungen habe man wieder zur Pflege der Kameradschaft und des Dorflebens beigetragen. Dadurch würden auch die finanziellen Grundlagen geschaffen, um für eine gute Ausrüstung der Feuerwehrleute zu sorgen.

Als besonderes Ereignis wertete der Vorsitzende den Ehr ungsabend, bei dem Andreas Kowalski und Matthias Bär für 40-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet wurden. Das silberne Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten Klaus Schneider, Andreas Kowalski und Kommandant Christian Hempfling für ihre langjährige Tätigkeit in Führungspositionen. Vom Feuerwehrverein wurde außerdem langjährigen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit gedankt und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen.

Der Verein steht in finanzieller Hinsicht auf gesunden Füßen, bilanzierte Kassier Gerd Hempfling.

Lob von der Gemeinde

Bürgermeister Hans-Peter Laschka zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt vom Engagement der Feuerwehrleute für ihre Feuerwehr und für die Dorfgemeinschaft.

Die Grüße der Kreisbrandinspektion überbrachte Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, der den Ausbildungsstand und die vorbildliche Jugendarbeit der Kaltenbrunner lobte. Nachwuchsarbeit sei sehr wichtig, auch wenn die Personalgewinnung immer schwieriger werde. hfm