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Nedensdorf
Wanderung

Die Heimat auch vom Fluss aus erkundet

Die Pfingstwanderung des Obst- und Gartenbauvereines erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Vorsitzende Carmen Bauer sieht in der guten Resonanz stets auch das Interesse der Menschen, ihre Umgeb...
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die Wanderer des OGV beim Übersetzen mit der "Trimeusel" Foto: Böhmer
die Wanderer des OGV beim Übersetzen mit der "Trimeusel" Foto: Böhmer

Die Pfingstwanderung des Obst- und Gartenbauvereines erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Vorsitzende Carmen Bauer sieht in der guten Resonanz stets auch das Interesse der Menschen, ihre Umgebung aus verschiedenen Perspektiven zu sehen und wertzuschätzen.

Die Instandsetzung des Kahns durch seinen Besitzer Gerhard Edelmann in den Wintermonaten nahm man diesmal gerne zum Anlass und nutzte den Fährbetrieb für das Übersetzen auf dem Main. Reger Betrieb herrschte an diesem Tag auf dem Europäischen Naturerbe Main in Höhe der Fähre, wo zugleich auch die Kanuanlegestelle installiert ist.

"Neun Personen bitte zusteigen", so die Aufforderung von Edelmann. So setzte der Fährmann mehrmals über. Verschiedentlich tangierten Boote und allseits war dabei festzustellen, dass sich die Menschen in guter Stimmung befanden: Herrliche Wetterbedingungen, eine üppige Vegetation, reichlich Wasser im Main und nicht zuletzt auch der Ausblick zum Naturdenkmal Trimeusel, der steilsten Erhebung am Main, waren auch ein Indiz dafür.

"Der Kahn war in der Werft" schmunzelte Edelmann. Nach der Weihe im Jahr 2004 auf den Namen eben jener Erhebung "Trimeusel" war der Kahn sprichwörtlich in die Jahre gekommen.

Für die Wandergruppe ging es entlang des Main Richtung Unterzettlitz. Dort wurde eine Kaffeepause eingelegt. An der Mainbrücke bei Wiesen wurde der Main gequert. Zurück in Nedensdorf traf man sich auf dem Lindenplatz zu einem gemütlichen Beisammensein. Gerne waren auch Mitglieder willkommen, die an der Wanderung nicht teilnehmen konnten.

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