In der Sitzung beschloss der Marktgemeinderat Pretzfeld einstimmig eine Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.

"Das Konzept hatte uns ja Konrad Dresel, der Leiter der Stromversorgung der Stadtwerke Ebermannstadt, im Februar ausführlich erklärt", meinte Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen). Sie erklärte, dass die Gemeinde bereits vor zwölf Jahren auf Energiespartechnik umgestellt hatte. Jetzt sei es richtig, den nächsten Schritt zu machen. "Die Amortisationszeit für die Investitionskosten beträgt etwa 7,3 Jahre", erläuterte sie weiter. Wenn die Marktgemeinde kurzfristig einen Auftrag erteile, könne die Umrüstung noch in diesem Jahr erfolgen. Insgesamt gibt es 282 Brennstellen in der Marktgemeinde, wovon bisher acht mit LED-Technik ausgestattet sind. Die Angebotssumme beträgt rund 87 870 Euro. Die Umstellung erfolgt in allen Ortsteilen. Die Marktgemeinderäte entschieden sich einstimmig für die LED-Lichtfarbe warmweiß - 3000 Kelvin. Sie gilt als ökologisch verträglichstes Leuchtmittel mit der geringsten Anlockwirkung für Insekten bei ausreichender Ausleuchtung des jeweiligen Streckenabschnittes. Zudem gilt sie als angenehm. Danach ging es um die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 für den Betrieb gewerblicher Art - Wasserversorgung und Photovoltaikanlage. Zum Ende des Jahres 2017 war ein Verlustvortrag vorgenommen worden. 2018 wurde ein Überschuss von 17 450 Euro erwirtschaftet worden. So ergibt sich für Ende 2018 ein Verlustvortrag von 462 479 Euro. Bei der Wasserversorgung sind Maßnahmen für den Aufbau einer Notversorgung eingeplant, der mit Gesamtkosten in Höhe von 757 600 Euro kalkuliert ist, und der Neubau eines Tiefbrunnens, der voraussichtlich 746 300 Euro kosten wird. cs