In einem Spiel, das auf sehr schwachem technischen Niveau stand, setzte sich am Ende der FC Nassach nicht ganz unverdient aufgrund einer tollen Anfangsphase in der zweiten Hälfte sowie der besseren Chancenverwertung gegen die SG Fürnbach-Dankenfeld durch und darf auch in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisklasse Schweinfurt spielen. Die Fürnbacher dagegen steigen in die A-Klasse ab.
In den ersten 45 Minuten hatten allerdings die Steigerwälder eine leichte optische Überlegenheit, ohne sich jedoch die ganz großen Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Die besten DJK-Möglichkeiten hatte Moritz Hoppert, dessen Heber aus etwa 18 Metern in der 24. Minute nur knapp neben dem Tor landete, sowie ein Versuch des gleichen Spielers in der 41. Minute, den FC-Torwart Robin Guthardt hielt. Nassach hingegen kam während der kompletten ersten Hälfte nur ein einziges Mal gefährlich vor den Fürnbacher Kasten, doch die Kontersituation wurde zu schlampig abgeschlossen.
Ein etwas anderes Bild dann nach der Pause, Nassach kam mit viel mehr Willen zurück und nahm mehr und mehr das Heft in die Hand. Für die Nassacher Führung musste ein Freistoß herhalten. Spielertrainer Andreas Schüler traf aus rund 20 Metern. Fürnbach zeigte sich geschockt und überließ Nassach immer mehr das Feld. In der 61. Minute erhöhte Johannes Räth aus acht Metern auf 2:0.
Danach war nur noch Nassach am Drücker und hätte gut und gerne weiter erhöhen können. Doch wie aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer für Fürnbach, als Simon Hellerman eine Flanke von Johannes Stürmer verwandelte (67.). Mit diesem Treffer kam die SG zurück ins Spiel und baute in den verbleibenden 25 Minuten mehr und mehr Druck auf. Doch einer der wenigen Entlastungsangriffe der Nassacher in der letzten Viertelstunde führte zum 3:1 durch Timo Guthardt.
Fürnbach warf in den verbleibenden Minuten zwar nochmal alles nach vorne, mehr als der 2:3-Anschlußtreffer in der Nachspielzeit durch Simon Hellermann, der einen weiten Einwurf aufnahm und aus sieben Metern traf, sollte allerdings nicht mehr herausspringen. glm