Nicht unbedingt vom Wetter begünstigt war das Hubertus-Turnier des Field-Target-Shooting-Clubs Ebern. Doch trotz des Dauerregens hatten sich 30 Schützen aus den verschiedenen Regionen auf der Schießanlage eingefunden, um auf 25 Bahnen (Lanes) mit 50 Zielen die Sieger zu ermitteln.
Bemerkenswert war, dass keiner von ihnen den Kampf vorzeitig abbrach, alle bewiesen Stehvermögen, auch wenn es an diesem Tag nicht unbedingt ein Vergnügen war, den gut vierstündigen Wettkampf zu bestreiten. Der Regen setzte die Schützen und ihre Waffen zeitweise unter Wasser, doch der Kampf mit den Elementen macht auch einiges vom Reiz des Field-Target-Schießens aus.
Die Leistungen konnten sich trotz aller Widrigkeiten sehen lassen. So mischten auch die Gastgeber vom Eberner Club bei der Vergabe der Podiumsplätze kräftig mit, auf denen sie nicht weniger als fünf Mal standen. In der Klasse 1, Pressluft bis 16 Joule (PCP) setzte sich Stefan Kawnik aus Starnberg mit 47 von möglichen 50 Treffern in einem packendem Gefecht gegen Harald John aus Köln mit 46 und Andreas Martschin aus Starnberg mit 43 Treffern nach Stechschießen gegen den Eberner Radu Werb knapp durch. Die drei Erstplatzierten gehören der Nationalmannschaft an. Mit 34 Treffern erreichte der Eberner Karsten Prediger Platz 10.
Die Klasse 2, Springer 16 Joule (mit Prellschlag), wurde von den Gastgebern bestimmt. Platz 1 ging an Gerold Henning mit 34 Treffern, gefolgt von seinem Mannschaftskollegen Konstantin Maximow mit 31. Alexander Wöller kam mit 23 Treffern auf den undankbaren vierten Platz. In der Klasse 3, Pressluft bis 7,5 Joule (PCP), belegte Mike Nielsen mit 26 Treffern Platz 5.
Überzeugend war erneut die Vorstellung des Eberner Coachs Gerhard Einwag, der sich in der Klasse 4, Springer mit 7,5 Joule (mit Prellschlag), mit 34 Treffern gegen die Konkurrenten durchsetzte und wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen stand. In der Klasse 5, 7,5 Joule mit gedämpftem Prellschlag, mussten die beiden ersten Plätze durch ein Stechschießen vergeben werden. Gegenüber standen sich die Lokalmatadoren Marco Zahn und Andreas Petrasch, die es auf 29 Treffer gebracht hatten. Das glücklichere Ende hatte Marco Zahn.
Das Losglück lachte bei der Siegerehrung dem Starnberger Andreas Kawnik, dem die Hubertusscheibe überreicht wurde.
Alles in allem war es ein gelungener Wettbewerb, für den Organisator Gerhard Einwag und sein Helferteam von den Teilnehmern viel Lob erhielten. di