Auf ein eher ruhiges Jahr 2016 blickt die Feuerwehr Thann zurück. Wie Kommandant Rainer Wittmann bei der Hauptversammlung wissen ließ, riefen die Sirenen die Aktiven drei Mal. "Bei zwei Einsätzen mussten wir nicht einmal die Gerätschaften auspacken, der dritte Alarm gehörte zur Brandschutzwoche", beschrieb Wittmann die Anstrengungen der aktiven Wehr.
Den Feuerwehrleuten bescheinigte er zwar eine gewisse "Übungsfaulheit", aber bei der Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche hätten sie bewiesen, "dass sie ihr Zeug richtig gut beherrschen". Der Kommandant stimmte die Wehr schon auf eine gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Haarbrücken ein, die neben der Teilnahme an der Brandschutzwoche in diesem Jahr zusätzlich auf dem Terminkalender steht.
An der Zahl der Aktiven hat sich im vergangenen Jahr nichts geändert. "Wir sind mit 18 Feuerwehrleuten in das Jahr gestartet und mit 18 haben wir das Jahr beendet", ließ Wittmann abschließend wissen.


Dank an viele Helfer

Dass sich der Feuerwehrverein seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellte, war den Ausführungen des Vorsitzenden Udo Pechauf zu entnehmen. Die Anwesenden informierte er über die gelungenen Aktivitäten beim Schlachtfest, dem Feuerwehrgottesdienst, dem Dorffest, der Kirchweih, dem Abfischen mit dem damit verbundenen Fischessen und dem Zeltgottesdienst. Er dankte in diesem Zusammenhang dem TTC Thann für die hervorragende Zusammenarbeit. Auch bei der Pflege der Dorfteiche, die von der Stadt Neustadt gepachtet sind, hätten sich immer wieder viele Helfer gefunden, die tatkräftig Hand anlegten, ließ Udo Pechauf wissen. "Auch wenn es viel zu tun gab, es hat dennoch Spaß gemacht", stellte der Vorsitzende fest.
Für das laufende Jahr ist neben den traditionellen Festen auch ein Festkommers am 2. September zum 700-jährigen Bestehen von Thann geplant.
Von einer überaus soliden Finanzlage konnte Kassier Helfried Schneider die Versammlung informieren. Seinen Worten zufolge finanziert sich der Verein hauptsächlich aus den Überschüssen aus Dorffest und Kirchweih. Seine Ausführungen wurden ebenso wie das von Uwe Klose verfasste Protokoll einstimmig angenommen.
Eine angenehme Pflicht durfte Udo Pechauf mit der Ehrung langjähriger Mitglieder übernehmen. Urkunden und Präsentkörbe hatte er für Otto Grempel (75 Jahre), Otto Seidel (65 Jahre), Hermann Seidl und Edgar Wittmann (60 Jahre) sowie für Franz Schelhorn, Hans Stäb und Rudi Böhm (50 Jahre) parat. mr