Als eine Feuerwehr mit Vorbildfunktion bezeichnete Kreisbrandrat Manfred Lorenz die Lautertaler Feuerwehr. Wie er zu der Überzeugung gelangte, wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Äußerst angetan war Lorenz vor allem von der Jugendarbeit. So sei es bemerkenswert, dass laut Kommandant Siegfried Lorenz von den 57 Aktiven 27 in der eigenen Jugendgruppe ausgebildet wurden. Aktuell lassen sich zwölf Jugendliche, darunter vier Mädchen, zu Feuerwehrleuten ausbilden.
Auf den Lorbeeren will man sich in Lautertal aber nicht ausruhen. Dem Bericht von Lisa Müller war deutlich zu entnehmen, dass die Lautertaler Wehr weiter auf eine umfassende Jugendarbeit Wert lege. Der sehr gut besuchten Versammlung konnte sie von zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe berichten, die so aufeinander abgestimmt waren, dass sich Feuerwehrdienst mit Freizeitaktivitäten abwechselte. Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte Kommandant Siegfried Lorenz zurück. Zu 21 Einsätzen und zwei Alarmübungen wurde die Lautertaler Wehr gerufen. Technische Hilfe wurde in 13 Fällen geleistet, bei sechs Brandeinsätzen war das Können der Helfer gefordert. Bei den Einsätzen kamen so 500 Arbeitsstunden zusammen. Erfreut zeigte sich der Kommandant, dass die Lautertaler Feuerwehr auf 18 Atemschutzgeräteträger zählen kann. Vorsitzender Peter Vater hob hervor, dass man die Jugendarbeit dank zahlreicher Spenden leisten könne. Das Thema Jugendarbeit griff auch Landrat Michael Busch auf. "Ihr leistet hier eine unschätzbare Arbeit", attestierte Busch den Verantwortlichen. Nachdem der bisherige stellvertretende Vorsitzende seine "Zelte" außerhalb von Lautertal aufgeschlagen hat und damit die Position derzeit vakant ist, schlug Siegfried Lorenz vor, Lukas Rauscher kommissarisch mit der Aufgabe zu betrauen. Die Versammlung stimmte zu. Martin Rebhan