Der Anbau, den die Feuerwehr Maierhof in Eigenregie erstellt hat, ist fertig. In einem Festgottesdienst wurde er eingeweiht. Im Anschluss schauten sich viele Neugierige aus nah und fern das Werk beim Tag der offenen Tür an.

Das Wetter hätte zum Tag der offenen Tür, den die Feuerwehr anlässlich ihres 110-jährigen Bestehens initiiert hat, ein bisschen besser sein können. Doch trotz des leichten Nieselregens strömten Interessierte auch von weitherin den Guttenberger Ortsteil: Feuerwehrmänner aus den Nachbargemeinden, Führungskräfte, interessierte Bürger - alle wollten den neuen Anbau der Truppe in Augenschein nehmen.

In mehr als 320 Arbeitsstunden haben die Floriansjünger aus Maierhof den bisherigen Anbau am Feuerwehrhaus aufgestockt (wir berichteten).

Spenden übergeben

Nach dem Festgottesdienst überreichte Landrat Klaus Peter Söllner im Namen des Landkreises Kulmbach einen Scheck in Höhe von 1100 Euro, über den sich Vorsitzender Florian Will sehr freute.

Bürgermeister Eugen Hain, der natürlich auch zur offiziellen Einweihung gekommen war, gab den gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro frei.

Und auch Kreisbrandmeister Yves Wächter war zugegen.

Die Feuerwehr Maierhof und die Rettungsorganisationen haben durch den Anbau und die Aufstockung jetzt einen Raum bekommen, in dem alle Akten und Vorgänge zusammengeführt werden können.

Außerdem kann das Büro auch für Registerproben des Spielmannszuges genutzt werden. Im Untergeschoss werden die Schläuche gelagert. Es ist Raum für kleine Reparaturarbeiten.

Zur Einweihung hatten auch zahlreiche befreundete Vereine Geschenke für die Maierhof Wehr mitgebracht.

Beim Tag der offenen Tür präsentierten die Wehr, das THW und das BRK Ausrüstungsgegenstände. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam das ältestes Auto - ein TLF 16/24.

Das Fahruzeug, das einst zum Bestand der Feuerwehr Maierhof gehörte, ist normalerweise im Deutschen Dampflokmuseum untergebracht. Nur zu Festtagen kehrt das Gefährt aus dem Jahr 1956 zurück.

Das Auto hat übrigens einen Wassertank mit 2500 Litern Fassungsvermögen. Erst nach 51 Jahren im Dienst durfte das Feuerwehrauto in Pension.

Beim Tag der offenen Tür war auch für das leibliche Wohl und Kinderspaß bestens gesorgt.