Friesenheims Trainer Benjamin Matschke, selbst lange bei der TSG auf dem Feld aktiv, rechnet mit einem anderen Spiel als in der Hinrunde: "Der Ausblick für den HSC Coburg ist sehr gut. Wenn die Gorr-Truppe die Partie gewinnt, ist das das für sie ein Riesenschritt in Richtung Aufstieg. Außerdem wird es für uns garantiert nicht so einfach, wie in Coburg." Matschke begründet auch gleich warum: "Natürlich wollen wir alles so wie im Hinspiel umsetzen, aber die Coburger spielen inzwischen einen ganz anderen Ball. Damals haben einige Spieler gefehlt, gerade auf der rechten Seite. Da sind sie jetzt viel variabler alleine wenn ich mir Girts Lilienfelds anschaue. Im Augenblick schätze ich sie sogar stärker als Minden und Erlangen ein." Geschickt spielt der Friesenheimer Trainer demnach der Mannschaft von Jan Gorr die Favoritenrolle zu, ist mit dem Erreichten seines Teams zudem zufrieden:


Es ist ein Geschenk für uns

"Das ist schon ein Geschenk, dass wir mit unserer jungen Mannschaft immer noch vorne mitmischen. Da sind wir auch stolz darauf. Jetzt diese Partie vor einer für uns möglichen Rekordkulisse spielen zu können, ist noch einmal ein Höhepunkt. Auch Nico Büdel und Stefan Lex finden diese Konstellation eine geile Geschichte."
Die zukünftigen HSC-Spieler werden sich für die "Eulen" aus Friesenheim aber natürlich noch einmal voll ins Zeug legen. Verlieren wollen sie nicht. "Aber selbst eine Coburger Niederlage bei uns wird den Aufstieg in die 1. Liga nicht verhindern." rbi