"Ring frei" für die Relegation zur Fußball-Kreisliga Schweinfurt. Sechs Teams kämpfen um zwei freie Plätze, wer aufsteigen will, muss zweimal gewinnen. Am heutigen Donnerstag steigt die erste Partie.

TSV Kirchaich -
TSV Grafenrheinfeld

Sozusagen zum Ausklang des Feiertags treffen am heutigen Donnerstag (18.30 Uhr) in Dampfach der Tabellenzweite der Kreisklasse 3, TSV Kirchaich, und der Zweite der Gruppe 2, TSV Kirchaich, aufeinander. "Natürlich ist die Mannschaft heiß auf dieses Spiel. Sie will unbedingt rauf", sagt der Kirchaicher Spielleiter Martin Lapre. Über den Gegner aus Grafenrheinfeld hätten sich die Verantwortlichen "natürlich" informiert, "aber wir wollen uns nicht verrückt machen lassen und unser Spiel machen".
Die Grafenrheinfelder, die in der Tabelle dem VfL Volkach um einen Punkt den Vortritt lassen mussten, haben sich mit einem 10:0 über den Dritten FC Reupelsdorf für die Relegation "warm geschossen". Sie haben in 26 Punktspielen nur eine Niederlage kassiert und 91 Treffer erzielt (Kirchach 61). Mit Daniel Riedmann (23 Tore) und Pascal Hornung (19) führen zwei Grafenrheinfelder die Torschützenliste an; auf sie sowie Max Breitenbach (10) wolle sein Team besonders achten, meint Lapre. Da komme auf die Viererkette der "Aicher" einiges zu. Die Steigerwälder bangen noch um den Einsatz von Christian Hönninger, der zuletzt gefehlt hat, "es ist fraglich, ob es bis Donnerstag reicht", sagte Lapre. Keinesfalls wolle sein Team ins offene Messer laufen, sondern zunächst auf eine stabile Abwehr setzen und dann versuchen, ihre Chancen vorne durch Johannes Burger und Johannes Graser zu nutzen.
SV Sylbach -
SG Röthlein/Schwebenried

Zwei Mannschaften, die mit der Relegation fast nicht mehr rechnen durften, stehen sich am Freitag (18.30 Uhr) in Wonfurt gegenüber. "Unsere Gegner haben uns da Tür und Tor geöffnet", sagt der Sylbacher Abteilungsleiter Klaus Heß zum zweiten Platz des SV in der Kreisklasse 4. Und die Röthleiner waren in der Kreisliga 2 schon fast weg, als dann wegen des Zwangsabstiegs der FT Schweinfurt II noch ein Hintertürchen aufging. Die Sylbacher, die bereits im Vorjahr in der Relegation gescheitert sind, treten voraussichtlich in Bestbesetzung an, auch der landesligaerfahrene Stürmer Peter Hertel ist nach seiner langen Verletzungspause wieder am Ball, wenn auch "noch im Aufbau", wie Heß sagt. Gut informiert über den Gegner sei SVS-Co-Trainer Marco Hertel, denn ein Arbeitskollege von ihm spiele in Röthlein, weiß Heß. Und er kann den SVlern sicher manch wertvollen Tipp geben. nof