Die Ortsbetreuerfamilie von Schwarzwasser (jetzt Cerna Voda) im Sudetenland, Brunhilde und Wilhelm Rubick aus Thalmässing, Mittelfranken, tourte durch das südliche Deutschland zu ihren Heimatfreunden. Nach einen Heimattreffen in Pfronten trafen sich die ehemaligen Bewohner von Schwarzwasser und deren Nachgeborenen (in Deutschland geboren) in Wirmsthal bei Bad Kissingen beim "Wirmsthaler Weinsommer".

Eingeladen zum Treffen für den Raum Nordbayern und das südliche Norddeutschland hatte Brigitte Tokarski aus Euerdorf, eine Mitarbeiterin der Ortsbetreuung. Da eine allgemeine Begrüßung wegen weiterer Teilnehmer des Weinsommers nicht möglich war, begrüßte Ortsbetreuer Rubick alle Teilnehmer persönlich: "Mit eurer zahlreichen Teilnahme bekundet ihr die Verbundenheit zu unserer angestammten Heimat und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander."

Großes Interesse zeigten die Teilnehmer an den neuen Buch, das die Ortsbetreuung mit Alfred Winkler aus Öttingen herausbringt. Es wird eine Chronik über Schwarzwasser und interessant für die noch lebenden Landsleute und vor allem ein Nachschlagewerk für die Nachgeborenen. "Wir erstellen mit diesem Buch ein Nachschlagewerk über das Leben in Cerna Voda nach der Vertreibung, vergessen aber auch die Vorgeschichte von Land und Leuten nicht", so Rubick. Das Buch trägt den Titel "Von Schwarzwasser zu Cerna Voda". red