Feuerwehr- und Haßbergverein Bramberg hatten zum Brunnenfest am Rentnereck eingeladen. Der Vorsitzende des Haßbergvereins Bramberg, Ralf Hofmann, freute sich über viele Gäste, welche zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bollerwagen oder mit dem Auto gekommen waren; selbst Bürgermeister Hennemann legte mit seiner Fahrradgruppe einen Zwischenstopp ein.

Zu Beginn trug die Kindersinggruppe des Haßbergvereins die "Bramberger Spatzen" unter der Leitung von Sandra Kaps einige Lieder und das Singspiel "Sah ein Knab ein Röslein stehn" vor.

Hier waren nicht nur die Augen und Ohren, sondern auch sehr viele Handykameras der stolzen Eltern und Omas auf ihre Sprösslinge gerichtet und so musste nach Zugaberufen nachgelegt werden.

Das Rennen am Mühlbach

Dann wurde es am Festplatz ruhiger, denn 29 Kinder kamen zur Entenausgabe zu Sabine Andres, die am Bachrand schon auf sie wartete, um die Enten für das große Entenrennen am Albersdorfer Mühlbach auszugeben. Als alle Enten im Wasser waren, fieberten Kinder mit und feuerten ihre Enten an. Sandra und Sven Kaps fischten sie am Ziel wieder heraus. Es gab drei Durchgänge.

Nachdem Sabine Andres und ihr Mann Ralf Hofmann die mit Spannung erwarteten Sieger ermittelt hatten, ging es zurück zum Brunnen auf den Festplatz, wo die Kinder mit großen Augen auf die Preise schielten. Die schnellsten Enten hatte Julia Müller aus Bramberg und sie durfte als erste einen der vielen Preisen auswählen. Insgesamt wurden 13 Preise ausgeben, für die weiteren Platzierten mit den "Lahmen Enten" gab es Gummibärchen.

Das Spielmobil des Landkreises hatten die Bramberger nun schon zum vierten Mal für die Kinder und Jugendlichen organsiert. Es fand laut Mitteilung der beiden Vereine extrem guten Zuspruch, so dass die betreuenden Erwachsenen, Sabine Andres, Sven Kaps, Ralf Hofmann und Dorothea und Manuel Müller keine großen Mühen hatten, die 40 Kinder zu betreuen. Die Buben und Mädchen bauten Holztürme, spielten Feldhockey, liefen auf Stelzen, spielten Tischfußball, übten sich in Geschicklichkeitsspielen oder fuhren mit den zahlreichen Spezialtretfahrzeugen.

Eine Bilderaustellung zum Thema 35 Jahre Rentnereck mit seinen drei Brunnen und deren Bau hatte Ottmar Rambacher gestaltet. Sie fand hohes Interesse bei den Erwachsenen. Viele verweilten und rätselten, welche Personen auf den Fotos beim Bau des ersten Brunnens 1984 dabei waren.

Ein Hingucker war auch der Buntspecht mit Bruthöhle, den Ottmar Rambacher aus Holz gefertigt und an einen Baum gespannt hatte. Ob der schon eine Anspielung auf das Fest im nächsten Jahr ist? Hier konnte man das Umweltbildungszentrum mit einer Vogelausstellung und einem Ratespiel für die Veranstaltung gewinnen.

Mit zunehmenden Verlauf des Festes rückte die Bierrutsche immer mehr in den Focus des Geschehens einiger erwachsener Gäste, so dass der Spaßfaktor dort ständig gesteigert wurde. Manfred Hofmann, der die Bierrutsche betreute und für die Gewinner die Getränkegutscheine verteilte, animierte die Gäste immer wieder, so dass ständig lustige und redselige Gruppen zueinander fanden.

Bis zu später Stunde

Das kurzweilige Fest mitten in der Natur dauerte bis Mitternacht an. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass so etwas in einem kleinen Ort nur möglich ist, wenn es zahlreiche fleißige Helfer gibt. Feuerwehrvorsitzender Alois Precht hatte die Organisation für die Besetzung von Getränke- und Grillbude sowie am Kaffee- und Kuchenstand übernommen.