28 Jahre hatte Günther Werb im CSU-Ortsverband Eltmann das Amt des Schatzmeisters inne. Dafür wurden ihm bei der Jahresversammlung große Anerkennung und Dank ausgesprochen und mit Verena Schönmüller ein junges Mitglied mit dieser Funktion betraut. Gleichzeitig schenkten die Mitglieder dem bisherigen Vorsitzenden Joachim Stark erneut das Vertrauen.

In seinem Rechenschaftsbericht gab Stark seiner Freude Ausdruck, dass der Ortsverband einige neue Mitglieder zur Mitarbeit gewinnen konnte. Der CSU-Ortsverband bestehe derzeit aus 76 Mitgliedern, von denen 22 weiblich und 54 männlich sind. Der Altersdurchschnitt betrage 62 Jahre. Man habe aber Glück, weil man durch einige jüngere Frauen den Altersdurchschnitt senken konnte.

Sein besonderer Dank galt Günther Werb, der seit dem Jahr 1991 das Amt des Schatzmeisters innehatte und dem von den Kassenprüfern immer eine übersichtliche und korrekte Führung der Bücher bescheinigt wurde.

Bürgermeister Michael Ziegler dankte der gesamten Vorstandschaft, die mit neuen Ideen das Programm gestalte. Dies sei wichtig, denn man brauche junge Leute, um den Alterungsprozess in der Partei zu stoppen. Bei der Neuwahl kam es dann zur Verjüngung der Vorstandschaft.

Erster Vorsitzender wurde wieder Joachim Stark; als seine Stellvertreter wurden Elvira Sieper, Carolin Röder und Georg Schwemmlein gewählt, zur Schatzmeisterin Verena Schönmüller und zur Schriftführerin Birgit Krönert. Beisitzer in der Ortsvorstandschaft wurden: Sabine Steinhäuser, Peter Rebhan, Carsten Stöcker, Franz Rebhan, Martin Gehring, Nicole Rippstein, Manfred Engel, Günther Hofmann und Georg Hümmer. Die Kasse prüfen Günther Hofmann und Günther Werb. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung wurden berufen: Elvira Sieper, Michael Ziegler, Peter Rebhan, Franz Rebhan, Julia Müller, Joachim Stark, Verena Schönmüller und Nicole Rippstein.

Zur bevorstehenden Europawahl am 26. Mai informierte der unterfränkische CSU-Kandidat Christian Staat, der keinen Zweifel daran ließ, dass man vor vielen Herausforderungen, etwa in Themenbereichen wie der Digitalisierung, der Globalisierung und der Weltpolitik, stehe. Er ist seit fünf Jahren in Brüssel tätig als Büroleiter von EU-Kommissar Oettinger. "Die Außengrenzen schützen, damit die Binnengrenzen weiterhin offenbleiben können", ist für ihn in der Migrationspolitik ein großes Ziel.

Für eine gesteuerte Migration

Deswegen brauche man eine gesteuerte Migration, benötige aber auch Fachkräfte. Doch dies könne nur gelingen, wenn alle Mitgliedsländer an einem Strang ziehen und die EU sich auf die wichtigen Dinge konzentriere wie die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Es brauche keine 28 verschiedenen Militärstiefel, keine 28 verschiedenen Waffengattungen oder 28 Botschaften in Chile.

Christian Staat verdeutlichte, dass man am 26. Mai eine historische Chance habe und mit Manfred Weber erstmals ein Bayer EU-Kommissionspräsident werden könnte. Wer also Europa etwas bayerischer machen möchte, müsse die CSU wählen, erklärte er.

Auch wenn man nicht mit allen europäischen Entscheidungen einverstanden sei, könne nur ein vereintes Europa vor kriegerischen Auseinandersetzungen schützen. Dennoch sei Europa mehr wert mit wachsendem Wohlstand und einem Binnenmarkt, in dem man ohne Zölle die eigenen Waren verkaufen könne. "Wir produzieren nämlich mehr Autos, als wir selbst fahren, und mehr Bier und Wein, als wir selbst trinken können. Deswegen ist der Export für uns so wichtig und Europa eine große Aufgabe für Deutschland", sagte der Kandidat. gg