Unter der Leitung von Jutta Schnabel vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend aus Erlangen besuchte vergangenen Donnerstag eine Gruppe von 28 Jugendlichen, davon 19 aus der Stadt Wladimir in Russland, die "Informationsstelle über die Teilung Deutschlands" in Neustadt. Wladimir ist die Partnerstadt von Erlangen. Sie zählt rund 400 000 Einwohner, ist Universitätsstadt und liegt ungefähr 120 Kilometer von Russlands Hauptstadt Moskau entfernt.
Dieter Seyfarth, Betreuer der Informationsstelle, zeigte den jungen Leuten die Hintergründe der deutschen Teilung auf und schilderte die Entwicklung nach der Gründung der DDR und der Bundesrepublik im Jahre 1949 bis hin zur Deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990. Er stieß dabei auf aufmerksame Zuhörer, waren doch einige dabei, die das Fach Geschichte studieren. Eine Dolmetscherin übersetzte gekonnt ins Russische.


Sie stellten Fragen

Die jungen Leute interessierte vor allem auch, wie die Deutsche Wiedervereinigung zustandegekommen ist und wie die Lebensverhältnisse in der DDR gewesen waren. Außerdem fragten die jungen Studenten nach den Problemen, die sich für Neustadt und seine Bevölkerung nach der Grenzziehung ab 1952 ergeben hatten.
Die Jugendlichen bleiben noch bis zum 21. August in Erlangen und haben noch zahlreichen Exkursionen und Besichtigungen vor sich. sey