Das Amt für Ländliche Entwicklung (Bamberg) hat "grünes Licht" für die Planungsleistungen für eine Einfache Dorferneuerung im Küpser Gemeindeteil Au erteilt. Auch für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz auf Basis erneuerbarer Energien wurde die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn gegeben. Das teilte die Gemeinde Küps mit. Nach einer Ortsbesichtigung hatte stellvertretender Amtsleiter Wolfgang Kießling vor wenigen Wochen die Unterstützung für den Markt Küps signalisiert.

Ausgangspunkt für die Überlegungen waren die Planungen des Landkreises Kronach, die Ortsdurchfahrt der KC 13 zu sanieren. In Zusammenhang mit der geplanten Erdverkabelung der Ortsnetz-Stromleitungen in Au entstand die Idee, die ohnehin notwendige Erneuerung des Straßenbelags mit der Verlegung eines Nahwärmenetzes zu verbinden. Ortsansässige Betreiber und geeignete Standorte für Erzeugungsanlagen stehen zur Verfügung. Der Marktgemeinderat hat die Anregung aus Au aufgegriffen und eine Einfache Dorferneuerung beantragt.

Im Mittelpunkt steht der Ortskern mit dem Dorfplatz, der Valentin-Fischer-Straße und dem Gänsanger. Bei der Beantragung hat die Marktgemeinde bereits auf erste Ergebnisse des Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK), das derzeit erstellt wird, zurückgreifen können. Im Umfeld der ehemaligen Schule und der gesamten Ortsdurchfahrt soll eine Durchgrünung erfolgen, die Kreuzung Traber Straße/Valentin Fischer Straße als Dorfmittelpunkt aufgewertet und die Seitenstraßen mit Einmündung in die Traber Straße gestaltet werden. red