Ein Stelldichein gaben sich 16 Vereine aus den drei fränkischen Bezirken bei den "Bamberg Open" der Schwimmer. Diese gaben 1572 Meldungen zu dem beliebten und stark besetzten Bamberger Wettkampf ab. Der TV Ebern gehörte mit zehn Startern und 31 Meldungen in Sachen Teilnehmerzahl eher zum unteren Drittel.
Durch den Dauerregen am Nachmittag des ersten Wettkampftages standen die Aktiven bereits durchnässt auf dem Startblock, was jedoch den anschließenden Ergebnissen nichts auszumachen schien. Die Eberner erzielten 19 persönliche Bestzeiten, ohne jedoch den "Stars" aus Fürth, Bamberg oder Ingolstadt gefährlich zu werden. Die teilweise erheblichen Zeitverbesserungen gaben aber Anlass zur Zuversicht für die "Unterfränkischen" Anfang Juli in Schweinfurt.
Besonders hervorzuheben sind Rose von Stackelberg (Jahrgang 2006) und Moritz Werner (2002). Von Stackelberg erzielte über 100 Meter Brust in 1:41,5 Minuten eine erstaunliche Zeit. Doch auch der fünfte Rang über 100 Meter Freistil in 1:35,80 mit einer Verbesserung von sieben Sekunden kann sich sehen lassen. Moritz Werner überraschte über 100 Meter Brust und Schmetterling mit Rang 1 und zudem Platz 4 über 100 Meter Freistil in der famosen Zeit von 1:07,06. Noch schneller unterwegs waren Alexander Amend in 1:04,34 und Johannes Fischer in 1:03,86. Beide waren allerdings in der offenen Wertung nicht unter den ersten 20 zu finden, was alles über die Topbesetzung dieser Veranstaltung aussagt. Moritz Werner belegte im gleichzeitig gewerteten Dreikampf über jeweils 100 Meter Brust, Freistil und Schmetterling mit 875 Punkten den hervorragenden zweiten Platz.
Bei den Damen schiebt sich Lara Amend (2000) im Vereinsvergleich immer mehr in den Vordergrund. Sie bedrängt die bis dato führende Anna Neubauer (2000) nun auch auf der Freistilstrecke, wo sie sich in 1:12,02 einen Platz vor ihre Vereinskollegin setzte, die in 1:13,82 anschlug. Dafür revanchierte sich Anna Neubauer über 100 Meter Rücken auf Platz 13. Einen gewaltigen Satz nach vorn machte auch die zwölfjährige Johanna Fößel, die mit Zeitverbesserungen von sage und schreibe 15 Sekunden aufwartete. Ähnlich sah es auch bei Inka Amend (2003) aus, die ihr Debut über 100 Meter Schmetterling gab und sich auch über 100 Meter Brust gut in Szene setzte.
Verbessert stellte sich auch Samantha Brejlyk (2002) über 100 Meter Brust vor. Einzig Johanna Heinrich zeigte sich nicht in bester Verfassung. Sie hat aufgrund ihres Bamberger Wohnortes nicht die besten Trainingsvoraussetzungen. di