Überzeugend war auch in diesem Jahr die Vorstellung der Unterhebelgewehrschützen C der Eberner Schützengesellschaft, die seit Jahren in ihrer Paradedisziplin den Wettbewerb dominieren. In den vergangenen zehn Jahren ging der Bezirksmeistertitel neunmal nach Ebern, lediglich im Jahr 2012 musste die SG sich mit Platz 2 begnügen. In Nüdlingen setzte sie sich erneut durch.
Acht Mannschaften, die sich zuvor über die Gaumeisterschaft qualifiziert hatten, waren am Start. Das Eberner Team brachte es auf 102 Treffer und lag damit zwölf Treffer vor dem Zweitplatzierten, Gastgeber SSV Nüdlingen. Ralph Schneider (29 Treffer), Carsten Präger (34) und Helmut Stubenrauch (39) vertraten die Eberner Farben. Recht ordentlich war auch die Vorstellung der Eberner Zweiten Mannschaft, die es auf 83 Treffer brachte, was Platz 3 bedeutete. Sie trat mit Sebastian Drößmar (27), Martin Scheler (22) und Kevin Heider (34) an.
Nichts anbrennen ließ erneut Helmut Stubenrauch beim Einzelwettbewerb. Er wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht, was die 39 von 40 möglichen Treffern unterstreichen. Lediglich in der zweiten der acht zu schießenden Serien leistete er sich einen Fehlschuss.
Mit drei Treffern Vorsprung lag er damit vor den treffergleichen Sandro Martin (Hammelburg) und Bruno Schnös (Nüdlingen), die beide 36 Treffer verbuchten. Dieser Titelgewinn bedeutet für das Eberner Aushängeschild im 14. Jahr die 14. Meisterschaft bei fünfmal 40 und neunmal 39 Treffern. In diesen fast eineinhalb Jahrzehnten hatte der Eberner bei 560 abgegebenen Schüssen lediglich neun Fehler - eine beeindruckende Bilanz.
Am Start waren 34 Einzelschützen und acht Mannschaften. Bezirksmeister Ebern hat sich damit auch für die "Bayerische" im Oktober in Langenbruck qualifiziert, wo er ebenfalls eine sehr gute Rolle spielen dürfte. di