von unserem Redaktionsmitglied Ralf Kestel

Ebern — Seit 1963 geht das Glück dort ein und aus: Das Haus in der Bahnhofstraße hat sich seit der Eröffnung durch Walter Glöckner kaum verändert: Lotto-Annahme als Hauptumsatzträger, Tabakwaren, Gravierungen. Wechsel von Uhrenbatterien und Fotokopien kamen dazu. "Wir sind Eberns letzter Tante-Emma-Laden", sagte der jetzige Chef der Annahmestelle, Thomas Heim, ein Eberner Original wie sein Laden auch. Nicht nur Glücks- und Raucherinsel, auch Kommunikationszentrum und Nachrichtenbörse. Wer etwas weiß oder erfahren will, der geht zum "Pommes", wie Heim von seinen Kunden gerufen wird.
Er hat sein Glück mit dem Zahlenspiel gefunden. 1981 trat der jetzt 49-Jährige in die Fußstapfen seines Vaters Günther. Beide gingen in der Rolle des Glückpilzes förmlich auf.