Der CSU-Ortsverband Ebelsbach will sich weiterentwickeln und größer werden. "Wir haben derzeit 76 Mitglieder und vielleicht gelingt es uns sogar, an die Zahl 100 heranzukommen. Dazu müssen wir aber alle an einem Strang ziehen und bei der Verjüngung der Vorstandschaft hat das schon gut geklappt", betonte Roland Metzner bei der Jahresversammlung der CSU Ebelsbach, bei der die Neuwahlen stattfanden und die Mitglieder aktuelle politische Berichte aus dem Bund und dem Landkreis hörten.
Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Der Vorsitzende Roland Metzner wurde einstimmig im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Stefan Kreuzer, Holger Kelle und Gerald Makowski. Schriftführerin ist Sandra Schmalz, Schatzmeister Reinhard Kuhla. Zu Beisitzern wurden berufen: Martin Wasser, Christian Zehendner, Daniela Kelle-Hoch, Werner Hoch, Diana Metzner, Georg Engel, Helmut Schöpplein, Celine Metzner und Markus Reinwand. Das Amt der Kassenprüfer üben Franz Förtsch und Gertrud Kaindl aus.
Staatssekretärin MdB Dorothee Bär stellte das Engagement von Roland Metzner heraus, der überörtlich auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU ist. Der Ortsverband habe bei der Mitgliederwerbung mit einem hervorragenden zweiten Platz abgeschlossen, lobte sie. Dennoch müsse man weiter junge Leute und Bürger ansprechen und sie wollten auch angesprochen werden. Jetzt vor der Bundestagswahl sei es vielleicht leichter, Leute zu gewinnen, sagte die Ebelsbacherin.
Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag, Günther Geiling, spannte in seinem Bericht den Bogen von der Gemeinde- zur Landkreispolitik, wobei beide Bereiche finanziell stark voneinander abhängig seien. Er nannte in diesem Zusammenhang die Kreisumlage, die die Städte und Gemeinden an den Kreis zahlen.
Die größten Sorgen machten derzeit die Haßberg-Kliniken mit ihrem aktuellen jährlichen Defizit von rund drei Millionen Euro. Diese Summe sei sogar im Ansteigen begriffen, wenn man nichts tue. So werde man um Strukturveränderungen und um Eingriffe nicht herumkommen, wenn man die stationäre Grundversorgung der Bevölkerung in den Haßberg-Kliniken nicht aufs Spiel setzen wolle. Kein Kreisrat oder Verwaltungsrat im Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken mache sich einen Eingriff in die Krankenhauslandschaft leicht. Aber nichts zu tun, wäre mehr als verantwortungslos, sagte der Kreisrat. gg