Die Polizei meldete jetzt einen Fahndungserfolg: Drei Einbrüche innerhalb von sechs Tagen im Juni in eine Bäckerei am Marktplatz in Burghaun im Nachbarlandkreis Fulda konnten jetzt von der Kripo Fulda geklärt werden. Verantwortlich für die Enbrüche dürfte nach dem bisherigen Erkenntnisstand ein zur Tatzeit 18-jähriger Heranwachsender aus dem Altkreis Hünfeld sein, der die Taten in seiner Vernehmung bei der Polizei gestanden hat.
Bei seinem ersten Einbruch in die Bäckerei hatte er vergeblich versucht, eine Geldkassette aufzubrechen, und diese, als er sein Scheitern eingesehen hatte, am Tatort zurückgelassen. Doch er hatte sich bei diesem Versuch verletzt, und die kriminaltechnische Auswertung seiner DNS-Spuren führten die Ermittler nun zu dem Täter. Da er bei dem ersten Einbruch ohne Beute vom Tatort fliehen musste, versuchte er es in den darauffolgenden Nächten zwei weitere Male. Allerdings auch wieder erfolglos, denn die Kasse mit dem Wechselgeld hatten die Beschäftigten sicherheitshalber mitgenommen.


Immerhin ein gesichertes Alibi

Für den Einbruch in die Filiale am vergangenen Wochenende (18./19. Dezember) hat er allerdings ein gesichertes Alibi und kommt dafür nicht in Betracht.
Auch einem weiteren polizeibekannten Straftäter aus dem Landkreis Fulda konnte das Einbruchskommissariat jetzt die Beteiligung an mehreren Einbrüchen in Gersfeld nachweisen. Auch hier führten die Auswertung der an den Tatorten gesicherten DNS-Spuren sowie die Analyse von Tatzusammenhängen und weiterem Spurenmaterial zur Identifizierung des Täters. Dabei war der 31-jährige Mehrfachintensivtäter im Juni und Juli zweimal in die gleiche Firma eingebrochen; auch ein Einbruch in eine Gaststätte und ein weiterer Einbruch in eine Metallwarenfirma gehen auf sein Konto. Der Täter verbüßt zurzeit wegen anderer Delikte eine Haftstrafe in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. pol