Die Freude war groß beim DLRG-Ortsverband Burgkunstadt, dass es nun doch noch möglich war, das neue Einsatzfahrzeug mit einer kleinen Einweihungsfeier ganz offiziell in Betrieb zu nehmen. Zudem erhielt das Motorboot einen neuen Untersatztrailer. Damit wurde einmal mehr ein wichtiger Schritt für die Notfallversorgung gerade bei Wasserunfällen im östlichen Landkreis Lichtenfels getan.

Das bisherige Einsatzfahrzeug zur Wasserrettung - ein über 20 Jahre alter Mercedes Sprinter - hatte trotz aller Hingabe und Pflege ausgedient, erklärte technischer Leiter Thomas Schneider. Vor zwei Jahren sei ein Nachfolgemodell bestellt worden.

Aufgrund der umfangreicheren Beladung wählte man als Basisfahrzeug einen Sprinter. Die Anschaffungskosten für den Hänger liegen bei knapp 100 000 Euro. Die Eigenbeteiligung der DLRG von zehn Prozent übernimmt die Raiffeisenbank Obermain Nord.

Ein Gewinn für Burgkunstadt

Bürgermeisterin Christine Frieß gratulierte der DLRG zum neuen Fahrzeug. Es sei ein Gewinn für die Stadt Burgkunstadt und die Kommunen am Obermain.

Landrat Christian Meißner wünschte der Rettungsgesellschaft möglichst wenige Einsätze und viel Freude beim Üben mit dem neuen Gerät.

Volker Härdtl, Landesgeschäftsführer der DLRG, freute sich mit Verweis auf die steigenden Mitgliederzahlen im Kernpunkt Wasserrettung darüber, dass es in Oberfranken mit dem Rettungswesen so gut klappt.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der DLRG, Christian Dörres lobte die vorbildliche Nachwuchsförderung in Burgkunstadt. rdi