Untersteinbach — Hoch her ging es beim Frauenbund-Fasching in Untersteinbach. Viele Frauen kamen ins Schützenhaus und freuten sich über gelungene Beiträge und Auftritte, wie aus einem Bericht des Frauenbundes hervorgeht.
Das Leitungsteam (Klara Hogen, Veronika Baumann, Traudl Schnös, Anita Grosch, Thekla Ernst) empfing die Besucherinnen mit einem Begrüßungslied, das immer wieder durch Werbespots unterbrochen wurde. So wurde Werbung für den Frauenbund, das Pfarrbüro und die Kirche gemacht. Der Werbespot für die Kirche lautete: "Kennen Sie mitten im Dorf das große Gebäude, das ist die Kirche, Ihr lieben Leute. Brauchen Sie mal Ruhe und suchen's Gebet, die Kirche immer für Sie offen steht. Hätten Sie es aber gerne mit Programm, das können Sie sonntags in der Messe ham."
Dann wurde Konfetti in verschiedenen Größen ausprobiert, Größe S, M, L, XL, selbst "Riesenkonfetti" (wahrscheinlich genmanipuliert) waren im Angebot. Dazu erklang ein Rundgesang, der auf dem Riesenkonfetti aufgedruckt war. Die Frauen hatten ihren Spaß beim Singen und Drehen ihres "Riesenkonfettis."
Berti Keller, Rosi Keller und Klara Hogen traten mit dem Sketch "Positives Denken" auf. Luitgard Schug stieg in die Bütt mit ihrem Vortrag "Atemlos". Atemlos erzählte sie einiges aus der Pfarreiengemeinschaft.
Familienseelsorgerin Dagmar Schnös trug eine hervorragende Büttenrede als gestresste Mutter von einem Kommunionkind vor. Sie hatte ihre Plage mit der Vorbereitung des Festes.
Die Gloshütter Frauen (Berti Keller, Rosi Keller, Hildegard Schramm, Ruth Gehring, Rosl Heil, Klara Hogen) kamen als Damenfußballer. Sie nannten sich die "Chaotenelf". "Wir sind so super, da kickt jede für zwei." Die einzelnen Spielerinnen wurden in einem Lied vorgestellt.
Sie hatten ja gedacht, dass der Pfarrer die Mannschaft trainiert, als Gegenleistung sozusagen. Die Fußballerinnen gehen sonntags in die Kirche und der Pfarrer kommt mittwochs zum Training. Aber dann haben sie sich doch als Trainer den Diakon ausgesucht, weil der "von der Statur her besser zu allen passt" und für ein "Vergelt's Gott" trainiert.
Den Saal zum Toben brachten Elisabeth Wolf und Traudl Schnös mit einem Spiel, bei dem Bürgermeister Matthias Bäuerlein und Diakon Erich Müller von ihren Mitarbeiterinnen gefüttert werden mussten. Diakon Erich Müller stieg als Spaziergänger mit seinem Hund in die Bütt. Und die "Zwee vom Ziegelrück" (Traudl Schnös, Elisabeth Wolf) wussten viel zu berichten, denn die beiden "sehen und hören fast alles". Die Musik machte Roland Hartmann. red