Wie vom Staatlichen Bauamt sehr kurzfristig angekündigt, wird die Zettlitzer Kreuzung seit Montag umgebaut. Fakten dazu berichtete Bürgermeister Gerhard Theuer dem Gemeinderat.

Von den Bauarbeiten sei er per Mail erst am 17. September unterrichtet und zu einem Ortstermin eingeladen worden. Die kurzfristige Information darüber habe das Bauamt damit begründet, dass sich an der Baustelle eine Bundesstraße und zwei Kreisstraßen kreuzen, mit denen Rugendorf an sich nichts zu tun habe.

Das sei formal so zwar korrekt, betonte Theuer, allerdings sei die Kommune dennoch direkt betroffen. Zum einen wegen der geplanten Umleitung für eine Woche im November über die schmale Straße am Sägewerk, und zum andern wegen einer Beleuchtung des künftigen Übergangs zwischen den beiden Bushaltestellen über die B 303, die eine Angelegenheit der Gemeinde sei.

Im Übrigen, so Theuer, werden die jetzigen Bushaltestellen während der Bauzeit nicht, wie zunächst vermutet, aufgelassen. Die Busse werden an gleicher Stelle halten. Allerdings nicht in den Straßenbuchten, sondern mitten auf der Bundesstraße. Zum Ein- und Aussteigen werden die Busse dann den Verkehr kurzzeitig blockieren. Gefahr für die Fahrgäste, insbesondere Schulkinder, bestehe nicht, da innerhalb der Baustelle Überholverbot bestehe.

Überquerungshilfe geplant

Auf der Bundesstraße wird eine Überquerungshilfe auf Höhe der Bushaltebuchten eingerichtet. Dort soll die Straße dann beleuchtet werden. Sehr kurzfristig habe man sich darum gekümmert und ein Angebot erhalten. Je eine Straßenleuchte auf beiden Seiten kosten die Kommune 3850 Euro plus die künftigen Unterhaltskosten. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Der Stromanschluss ist vom Zettlitzer Feuerwehrhaus her möglich. Ein Leerrohr dafür quer über die Bundesstraße wird im Zug der Bauarbeiten verlegt.