Nach dem wichtigen Heimerfolg vor zwei Wochen gegen den Aufsteiger aus Rudolstadt steht für den TSV Breitengüßbach am letzten Spieltag der Vorrunde noch das Auswärtsspiel in Straubing auf dem Programm. Mit einem Erfolg bei den Niederbayern könnten sich die Oberfranken sogar ans Mittelfeld heran arbeiten, denn beide Mannschaften trennen aktuell nur vier Punkte und einen Tabellenplatz. Um diese perfekte Ausgangslage für den Jahresabschluss und Rückrundenauftakt in Erlangen (17. Dezember) zu erreichen, müssen sich jedoch alle Akteure auf der gut fallenden Anlage im Donauland in Bestform präsentieren.
Nach zweiwöchiger Pause auf Grund der Absage des DKBC-Pokalwettbewerbes fährt der TSV gut erholt und mit komplettem Kader nach Niederbayern. Die Straubinger mussten zu Beginn der Saison den Abgang von Rene Zesewitz (Sandhausen) und ihrem Kapitän Manuel Lallinger (Schwabsberg) verkraften. Mit dem Ex-Zerbster Marcus Gerdau, dem früheren Landshuter Nationalspieler Armin Hoffmann und dem tschechischen Auswahlspieler Jan Bina haben die Donauperlen aber sicherlich adäquaten Ersatz gefunden.
Auf einer der besten Anlagen der Liga haben die Straubinger angeführt von Radek Hejhal (Heimschnitt 664) und Marcus Gerdau (662), der zuletzt mit 706 Holz brillierte, im Durchschnitt stolze 3868 Holz zu Fall gebracht. Für die Gäste ist somit klar, dass es generell mit Einzelergebnissen unter 620 Holz nur wenig zu ernten geben wird. Gegen die Topspieler der Niederbayern muss schon der eine oder andere Spieler an seine persönlichen Bestmarke herankommen.
Dass der erste Auswärtserfolg der Saison in Straubing nicht unrealistisch ist, zeigte bereits das vergangene Jahr. Dort musste sich der TSV unglücklich mit 3:5 MP und 10 Holz Differenz geschlagen geben. Für die Revanche gäbe es für die nun erfahreneren, aber weiterhin abstiegsbedrohten Gäste also keinen besseren Zeitpunkt. ts