In einer gut besuchten Mitgliederversammlung der "Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange" (Biwo) im Gasthaus "Zur Eisenbahn" in Wiesenthau verwies der Vorsitzende Heinrich Kattenbeck auf die Kommunalwahl, bei der auch viele Kandidaten aus der Biwo antreten. Es solle für sie keine eigene Wahlwerbung stattfinden, da schon allein die Mitgliedschaft in der Biwo laut Pressemitteilung von "Weitsicht, Intelligenz und Verantwortungssinn" zeuge.

In der Versammlung wurde das Siegermodell zur künstlerischen Gestaltung des Kreisverkehrs zwischen Sigritzau und Kersbach kontrovers diskutiert. Ein Zitat Ludwig Tiecks soll fortan die Verkehrsinsel einrahmen. Heinrich Kattenbeck fragte, was der Kreisel für die Biwo und die Planung des B-470-Ausbaus bedeute. Es soll beim Staatlichen Bauamt in Bamberg angefragt werden, ob das einen Aufschub zur Folge habe.

Derweil plant das Staatliche Bauamt in Bamberg aufgrund des Scopingtermines vom 19. Oktober 2018 die Ostspange weiter. Ein Streckenführungsvorschlag/Linienbestimmungsverfahren soll 2021 eingeleitet werden.

Aus diesem Grund will die Biwo am 15. Februar zwei Mitglieder zu einer Diskussion mit der Bund-Naturschutz-Fachanwältin Heß nach Nürnberg schicken, um für ein Klageverfahren gerüstet zu sein.

Die Jugendgruppe Junge Biwo berichtete: Vor eineinhalb Wochen habe der Nachwuchs eine E-Mail an den Umweltminister Thorsten Glauber (FW) gesandt, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Eine Antwort stehe noch aus. Das Schild auf der Storchenwiese des Bundes Naturschutz wird wegen schlechter Lesbarkeit von der Jungen Biwo überarbeitet.

Zur Jahreshauptversammlung der Biwo am 20. April um 19 Uhr im Gasthaus Egelseer, Wiesenthau, sollen die neu oder wiedergewählten Kommunalvertreter eingeladen werden und Rederecht erhalten. red