Kirchlich und sozial engagiert war der katholische Frauenkreis im vergangenen Jahr. Mit vielfältigen Aktivitäten bereicherte er das gesellschaftliche Leben der Gemeinde. Dies wurde bei der Hauptversammlung deutlich, als zahlreiche Mitglieder Bilanz zogen. Eine "Bilderreise" nach Afrika stand im Mittelpunkt des zweiten Teils.

"Unser Verein steht auf gesunden Füßen: Wir haben sowohl zahlreiche Spender wie auch viele Leute, die sich ehrenamtlich einbringen und immer da sind, wenn sie gebraucht werden", erklärte Vorsitzende Roswitha Arnold. Der demografische Wandel macht auch vor dem katholischen Frauenkreis nicht Halt. "Aus unserer geplanten Radwallfahrt nach Pfaffendorf ist eine Autowallfahrt geworden, denn niemand wollte in die Pedale treten", schmunzelte Arnold. Sie gab bekannt, dass Vorstand und Beirat eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags auf acht Euro beschlossen haben. "Es ist die erste Anhebung seit der Einführung des Euro 2002", stellte die Vereinschefin fest. Der Vereinsstatistik der Zweiten Vorsitzenden Anni Gückel war zu entnehmen, dass der Frauenkreis 219 Mitglieder hat. Der Finanzbericht von Schatzmeisterin Sonja Herold verdeutlichte, dass das aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und bei Verkaufsaktionen erwirtschaftete Geld nicht in den Sparstrumpf gesteckt, sondern größtenteils wieder für wohltätige Zwecke ausgegeben wurde. So habe der Frauenkreis nicht nur für Aufgaben der Pfarrgemeinde großzügig gespendet, sondern auch acht behinderte Mitbürger im Gemeindebereich sowie die Geschwister-Gummi-Stiftung in Kulmbach mit Geldzuwendungen bedacht. "Wenn unser Verein gut da steht, dann verdankt er dies in erster Linie den Basteldamen. Sie sind unsere Haupteinnahmequelle", betonte Roswitha Arnold.

Die Vorsitzende wies auf den Frauenfasching am Sonntag, 17. Februar, um 14 Uhr im Pfarrsaal hin. Für das närrische Spektakel bat sie um Kuchen- und Tortenspenden. Das Backwerk kann ab 12.30 Uhr im Pfarrheim abgeliefert werden. Ein ökumenischer Gottesdienst aus Anlass des Weltgebetstags der Frauen findet am 1. März um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche statt. Frauen aus Slowenien haben dafür Gebetstexte ausgearbeitet und die Gottesdienstordnung erstellt.

Nach einem Imbiss "entführte" Herbert Sachs aus Strössendorf die Frauen nach Kenia. In Verbindung mit einer gut einstündigen Bilderschau stellte er die Primary School in Kakuyuni vor, die Sachs und seine Frau Lilly seit vielen Jahren unterstützen. bkl