Gäste aus der Ukraine werden das Kirchweihkonzert in der Michaelskirche am Freitag, 5. August, um 20 Uhr gestalten. Das "Bandura-Goldkehlchen-Quartett" wurde 2000 in Liviv (Lemberg) in der Ukraine von vier hochbegabten Absolventinnen der berühmten Lyssenko-Musikakademie gegründet. Sie interpretieren neben ukrainischer Folklore auch Werke der Klassik (J. S.Bach, Antonio Vivaldi oder Franz Schubert). Die Bandura ist das ukrainische Nationalinstrument, ein altes Zupfinstrument, das zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert entstanden ist. Es erinnert klanglich an ein Cembalo und ist mit der Harfe verwandt. Die Bandura besitzt 65 Saiten und kann über fünf Oktaven gespielt werden. Im 15. und 18. Jahrhundert wurden Volkslieder, Psalme und Kosakenlieder von der Bandura begleitet. Im 20. Jahrhundert wurde sie weiterentwickelt und ist heute ein wertvolles Konzertinstrument. Andrij Kushnir (Geige) erweitert das Quartett zum Quintett. Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten. red