Leserbrief zum Artikel "Steffen Vogel entschuldigt sich nicht" im Fränkischen Tag vom 5. Februar :

Ich habe diesen Artikel mit ungläubigem Erstaunen gelesen. Die Ausdrucksweise unseres Herrn Abgeordneten ist wirklich stil- und geschmacklos, um nicht zu sagen primitiv. Sie ist einer Parlamentsdebatte unwürdig. Herr Vogel nennt in der Debatte den Bund Naturschutz in einem Atemzug mit Feuersbrunst, Überschwemmung und Schmutz. Das sagt sehr wenig über diese Organisation aus, aber sehr viel über Herrn Vogel.
Deshalb sollte der Bund Naturschutz auch nicht auf einer Entschuldigung des Herrn Abgeordneten beharren, sondern diese dumm-dreiste Aussage einfach so stehen lassen. Sie spricht für sich.
Damit aber nicht genug. Herr Vogel bezieht auch SPD und Grüne in seine Beschimpfungen ein. Da stellt sich mir schon die Frage, ob der Herr Abgeordnete im Landtag alle Bürger unseres Wahlkreises vertreten will oder nur die, die das gleiche Parteibuch wie er in der Tasche haben und seine Ansichten teilen?
Herr Vogel betont selbstzufrieden, dass er Politik nicht mit der Brechstange macht. Aber warum denn auch? Ein Jauchekübel tut es ja genauso. Damit kann er gleichzeitig auch die Flammen des Aufruhrs löschen, die der BUND in der Region entfacht hat. Wie Herr Vogel möchte auch ich ein Stoßgebet gen Himmel richten: "Lieber Gott, schütze uns vor Politikern, die unsere schöne Heimat durch ihr Auftreten im Landtag in Misskredit bringen."
Georg Strehl
Ebern