Festlich unter den Klängen der Weismainer Blasmusik begann der Tag der Jubelkommunion in der Pfarrgemeinde Weismain mit dem Zug vom Kastenhof zur St.-Martins-Kirche. Dort wurden die Jubilare, Erstkommunionkinder und zahlreiche Gläubige vom Kirchenchor empfangen.
Zum 25., 40., 50., 60., 70., 75. und 80. Mal jährte sich für die fast 100 Männer und Frauen der Tag der Erstkommunion. Zur Eucharistiefeier begrüßte Professor Joachim Kügler alle Besucher. Er freute sich, dass so viele Jubilare der Einladung gefolgt waren, um in ihrer Heimatkirche an den Tag ihrer ersten heiligen Kommunion zu denken. "Gerne feiern wir einen solchen Tag so großartig, weil wir den Schrecken des Älterwerdens fern halten möchten", stellte der Zelebrant fest. Bei den lebhaften Gesprächen der Jubilare sei ein kleiner "Wettkampf" festzustellen, meinte er weiter. Da komme deutlich zum Ausdruck, wer denn das schönere Leben vorzuweisen habe. Aber das perfekte Dasein auf Erden gebe es nicht, meinte der Geistliche. Gott schaue auch nicht auf ein glänzendes Leben, beurteile nicht das Äußere des Menschen, sondern sein Herz und seinen Glauben. Daraus könnten Gläubige Trost, Hoffnung, Vertrauen und Mut für die Zukunft schöpfen.
Am Nachmittag trafen sich die Jubilare dann im Hotel "Alte Post", um Erinnerungen aufzufrischen. Die Maineckerin Emma Straßgschwandner konnte besonders viel erzählen, denn sie war mit 89 Jahren die älteste Jubilarin. alu