Lichtenfels — Bereits zum 66. Mal trafen sich die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschhauser zu ihrem Heimattreffen in Lichtenfels. Seit 50 Jahren findet die Feier am Gedenkstein im Bergschlosspark statt, und seit 30 Jahren ist Lichtenfels die Patenstadt für die einstigen Bewohner der nordmährischen Stadt. Dies war Anlass, um den Deutschhausern bei einem Empfang im historischen Sitzungssaal für ihre Treue zur Deutschen Korbstadt zu danken.
Dritter Bürgermeister Winfried Weinbeer (FW), der die Deutschhauser willkommen hieß, erinnerte daran, dass die Bewohner der kleinen Stadt Deutschhause nach dem Krieg ihre angestammte Heimat verlassen mussten und unter anderem in Oberfranken eine neue Heimat fanden. Aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftssinns hätten sie schon bald einen Ort gesucht, an dem sie sich austauschen und diese Gemeinschaft wieder ein wenig aufleben lassen konnten. Als zentraler Ort habe sich hier Lichtenfels angeboten.